Ginger Snaps Unleashed

Vorsicht vor dem bisschen (sic!) Hund

von Felix Schweiger
Ginger ist ist tot, lang lebe Ginger. Nachdem also Ginger die Pubertät und die damit verbundene Mutation zur mordenden Bestie (hier nicht nur sprichwörtlich) nicht überlebt hat, folgen wir nun der Fährte ihrer ebenfalls infizierten (ja, hier hat der Mond nix zu sagen, sondern die Umwandlung ist ein langsamer qualvoller Prozess) Schwester. Die gute kehrt sich ab von der Welt, um ihr Problem alleine zu lösen, schneidet sich, protokolliert ihren Heilungsprozess und injiziert sich das Gift des gelben Wolfseisenhutes, um ihre Umwandlung in den Griff zu bekommen. Doch wo landen Mädels mit Schnitten am Arm und Einstichen? So wird Brigitte ziemlich flott in den Entzug verfrachtet, der eh schon mit lauter Unsympathen überfüllt ist. Und dann hat ja noch ein anderer Werwolf Witterung aufgenommen...

Glücklicherweise hält sich die übliche Werwolf-Thematik sehr in Grenzen und der Film fokussiert sich mehr auf den Leidensweg der armen Brigitte. Ihr Blick, immer zwischen wahnsinnig und bemitleidenswert, schafft es die Sympathien auf ihre Seite zu ziehen, andererseits ist da auch sonst kaum jemand, der dafür in Frage käme. Dennoch durchweg gut gespielt, weiss der nicht übermässig blutige Film zu gefallen. Lediglich die manchmal eher doofen Make up Effekte (Ohren!) trüben das Gesamtbild, auch die Unregelmäßigkeit im Erzähltempo ist schon mal ein wenig störend.

Fazit: Brauchbare Fortsetzung, die die Geschichte interessant fortführt, jedoch ein paar Schnitzer hat.
Felix Schweiger

21.07.2004, 13:25



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