Wie auch meine Vorredner bin ich teilweise über den abgemagerten Mr. Bale total schockiert. Die Ähnlichkeiten zu American Psycho sind gleich null. Außerdem war dies mein erster Film dieses Jahr auf dem FFF (jaja, das Studium...). Umso überraschter war ich, dass um 17 Uhr das Kino bereits zu 2/3 voll sein kann. Aber vieleicht lag es auch wirklich nur am Hauptdarsteller.
Trevor ist ein Maschinenarbeiter (!), der es auch in seinem Privatleben gern sorgfältig mag. Dumm nur, dass er seit einem Jahr keinen echten Schlaf mehr gefunden hat.
Auch wenn der Film teilweise ins Langatmige abzudriften scheint, er ist doch spannend erzählt und fesselt einen an seinen Stuhl. Das Ende ist zwar in den letzten 30 Minuten teilweise absehbar, trotzdem musste ich es mir nach dem Film nochmals durch den Kopf gehen lassen. Zu unglaublich, ja fantastisch wirkten viele Szenen.
Ein schöner, "psychologischer" Film ohne echte Schwächen. 7 Punkte + 0,5 für den passenden Symbolismus (typisch Spanier halt;-) ).
Wer gerne kurz in sein Innerstes absteigen will und keine ausufernde Action erwartet, ist hier bestens aufgehoben! |