crazy

Outrage

Just a ride

von Athanasios Mazarakis
Ich hatte mich entschlossen, das FFF 2010 mit Outrage zu beenden und Rubber sausen zu lassen. Im Nachhinein bin ich aber mit dieser Entscheidung nicht ganz so zufrieden gewesen...

Ja, es ist ein Kitano-Film, vielleicht sogar in Reinkultur. Und mal wieder hält das FFF-Programmheft wirklich alles und verspricht nicht mehr. Ja, es ist vertraut, allerdings für mich doch eher ZU vertraut. Die Story nimmt keine überraschenden Wendungen, man steuert zielstrebig auf das vertraute Ende zu.

Vielleicht waren es auch zu hohe Erwartungen an den Film. Die Zahnarztszene hätte man sich schenken können. Etwas mehr Charakterentwicklung hätte ich interessant gefunden, wobei diese vielleicht auch deplaziert gewesen wäre, keine Ahnung. Und sinnlose Gewalt an jeder Ecke...

Versteht mich nicht falsch: Es ist ein guter Film. Aber ich persönlich hab mich nicht wirklich unterhalten gefühlt. Er war mir vielleicht ZU realistisch, sowas wie Brother wäre mir lieber gewesen.

Eigentlich habe ich zuerst zu einer 5 tendiert - aber dies wäre wohl auch zu hart. Hab mir mal meine restlichen Bewertungen angesehen und muss wohl eine 6,5 vergeben. Im Grunde genommen ist der Film einerseits für mich wirklich Mittelmaß, andererseits halt doch ein richtiger Kitano-Yakuza-Film. Hardcore-Fans dürfen definitiv rein. Er läuft einfach zu schnell ab und ehe man es sich versieht, fährt man kopflos Auto...;) Muss aber vielleicht sogar so sein.
Athanasios Mazarakis
sah diesen Film im Metropol 2, Stuttgart

09.09.2010, 11:26



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