Creep

Erfrischend blutig

von Jochen
Das Genre erfindet CREEP gewiß nicht neu, aber wer einen netten Horrorfilm in Londons "Tube" sehen will, wird nicht enttäuscht. Wir folgen Kate (Franka Potente) durch U-Bahnen, Tunnel und Kanalisation im Kampf gegen ein Monster namens Craig. Nie wirklich überraschend, aber innerhalb des Story-Grundgerüsts erstaunlich routiniert in Szene gesetzt, kann man sich wohl schon auf den nächsten Film von Christopher Smith freuen. Auch der Blutgehalt kann überzeugen. Schauspielerisch ist CREEP ebenfalls im grünen Bereich, besonders hat das Körperspiel von Sean Harris überzeugt. Er schafft es, das U-Bahn-Monster sowohl akrobatisch als auch kräftig rüberzubringen.

Einziger Wermutstropfen: Eine bedrohliche Stimmung wollte sich nicht einstellen. Sicherlich sind einzelne Szenen spannend, nur ein wahrhaft beklemmendes Grundgefühl, wie es z.B. HIGH TENSION zu erzeugen vermochte, blieb aus.

Insgesamt ein solide inszenierter U-Bahn-Schocker: 6.5 von 10 Punkten.
Jochen
sah diesen Film im Cinemaxx, Berlin

17.08.2004, 12:19



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