Yellow Sea

Film der guten Standards

von wake247
„The Yellow Sea" weiß in allen Punkten der filmischen Kunst zu überzeugen, ohne jedoch zu überragen.

Ein von Geldsorgen geplagter Taxifahrer bekommt die Möglichkeit seine Schulden bei der chinesischen Mafia zu begleichen, indem er einen koreanischen Geschäftsmann ausschaltet. Dieser steht jedoch in Kontakt zur koreanischen Mafia. Was schließlich folgt, ist ein Katz- und Mausspiel zwischen unserem glücklosen Auftragskiller, verfeindeter Mafiaclans und den Gesetzeshütern, quer durch die Unterwelt von Korea.

Trotz seiner 150min Laufzeit, präsentiert sich dem Zuschauer ein nie langweiliger oder uninteressanter Gangster-Thriller, der sowohl durch ruhige, aufregende und tief martialische Momente überzeugen kann. Lediglich die wahrscheinlich guten Actionszenen werden durch eine unsägliche Kamerawackelei ins Lächerliche gezogen.

Am Ende bekommt man einen guten, soliden Thriller. Nicht weniger aber auch nicht mehr. Denn weder die Geschichte, die Darsteller noch die filmische Umsetzung weisen besonders herausragende Akzente auf. Daher wird „The Yellow Sea" keinen allzu bleibenden Eindruck hinterlassen, wie es seinerzeit ein „Oldboy", „A Bittersweet Life" oder „I Saw the Devil" getan hat. Trotz allem verlässt man das Kino gut unterhalten und mit dem merkwürdigen Gefühl, der Film wäre eine Stunde kürzer, wenn die Gangster Schusswaffen hätten.
wake247
sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin

20.08.2011, 20:05



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