The Divide

Im Kreise meiner Liebsten

von Timo
THE DIVIDE ist rein formal Xavier Gens' Bewerbungsvideo für einen Science Fiction Film der Kategorien EVENT HORIZON oder MOON - klaustrophobische Kammerspiele mit futuristischem Setdesign. Optisch und technisch gibt es hier nicht viel zu meckern. Ein Film wie aus einem Guss, dank toller Kameraarbeit, einem erstklassigen Score und vielen tollen Bildern. Wie auch schon zuvor in Gens' Oevre vernachlässigt er aber auch in THE DIVIDE den Inhalt. Abermals die selben Konstellationen und Stolpersteinchen, bis der Film im letzten Drittel dann endlich sein Potential einigermaßen ausschöpft und eine gewisse Unberechenbarkeit mitschwingt, die den Zuschauer beunruhigen und vielleicht sogar etwas verstören kann. Insgesamt ist THE DIVIDE aber deshalb ein Film mit vielen und vor allem langen Durstlöchern. Dies zeichnet sich für den Zuschauer schon nach wenigen Minuten ab, was zusätzlich frustriert. Zudem wirkt die Hauptdarstellerin stets deplatziert. Fast scheint es so, als schlägt diese sich nur für die letzte Einstellung durch zwei Stunden recht ödes Sci-Fi Kammerspiel mit hölzernen Charakteren und der aufkommenden Frage: Wozu das alles?
Timo
sah diesen Film im Metropolis 8, Frankfurt - Original-Review

27.08.2011, 18:43



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