The Blair Witch Project

Review

von Basti Grünwald
Der folgende Review enthält SPOILER!
Die Freaks im Internet kennen den Film ja bereits länger: Auf fast allen amerikanischen Web-Seiten, die sich mit Filmen befassen wurde dieser Film gehyped. Die Folgen können sich sehen lassen: Auf dem Sundance Festival bereits hochgepriesen wurde dieser "scariest movie of all time" nun in den USA, wo er gerade in den regulären Kinos mit zig Kopien anläuft fast durchgehend nur gelobt... sowas kann sich doch sehen lassen!

SPOILER* ON

Die Story: Kids verirren sich im Wald, hören merkwürdige Geräusche, Kumpel verschwindet, Kids suchen Kumpel und fürchten sich zu Tode, finden ein paar eklige Innereien, drehen durch, finden schliesslich doch noch ein Haus - rumps von hinten, Kamera putt, schon ist der Film aus! :)

SPOILER OFF

Was in diesem Film zählt ist die (leider nicht neue) Idee und deren Umsetzung: Der Film ist, vergleichbar mit Cannibal Holocaust, pseudo-dokumentarisch umgesetzt. Die Schauspieler agieren dabei so klasse, daß man selbst durchgehend den Eindruck hat, wirklich eine reale Szenarie zu erleben. Besonders lobenswert ist dabei das Talent von Heather Donahue - sie spielt Ihre Rolle so Klasse wie keine zuvor - alle Achtung!! Obwohl ich versucht habe, alles aufmerksam zu verfolgen, fielen mir wirklich überhaupt keine Punkte auf, in dem der Film einmal wirklich "gespielt" gewirkt hätte: Alles wirkt absolut real und glaubwürdig: Die wackelnde Kamera (Handycam und 16mm), die Tränen der Darsteller, die Drehorte... und das, obwohl immer ein knapp 10köpfiges Team vor Ort war! Fazit: Mit Sicherheit nicht der unheimlichste Film aller Zeiten, dafür ist die Angst zu trivial (Nacht, Geräusche, etc...) Auch die Orginalität läßt eher zu wünschen übrig. Was im Vordergrund steht ist die hervorragende Umsetzung (wenn auch low-budget, aber das tut hier nichts zur Sache) und die ebenfalls hervorragenden Darsteller. Leider ließ sich für mich in dem Film außer "geh nicht allein in den Wald" keine tiefere Aussage mehr erkennen. Durchaus sehenswert, aber man sollte sich nicht den Reißer erwarten und vor allen Dingen sollte man nicht empfindlich sein gegen wackelnde, unscharfe Kamerapersepktiven (vergleiche Cannibal Holocaust).
Basti Grünwald
sah diesen Film im Cinema, München
 



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