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Nina (2004)

Depressiv schön

Nina ist einer dieser Filme, die einem nicht mehr so schnell aus dem Kopf gehen. Ruhige dunkle und atmosphärische Szenen voller Schönheit. Ein großartiger Soundtrack zwischen Elektronika und Tango. Und eine charismatische Hauptdarstellerin mit riesigen Kulleraugen und viel Talent. Die Geschichte ist eine Adaption des Romans "Schuld und Sühne" und doch hat die Hauptdarstellerin Nina nicht viel mit dem erfolglosen Jura-Studenten "Rodion Romanowitsch Raskolnikow" gemein. Sie ist eher die kleine depressive Junkiegöre, die sich in der Realität nicht zurecht findet. Ein tragischer Engel in einer grausamen Welt voller Sadismus und Gefühlskälte, in der jeder den anderen ausnutzt. Sin City für Mädchen - Oder Dostojewski light? Keine Ahnung - Aber unbedingt sehens- und empfehlenswert.
BobshockOOOOOOOO..
01.08.2005, 00:40
 

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