crazy

Lost

Wrong Way

von Herr_Kees
Das hätte was werden können. Wenn man sich ansieht, was andere Regisseure aus der Konstellation Verfolgter-Wüste-Verfolger gemacht haben, bleibt bei der Beurteilung von LOST leider nur eine leere Ödnis übrig. Im Gegensatz zu Meisterwerken wie DUEL und HITCHER oder guten Spannungsfilmen wie BREAKDOWN oder sogar JOYRIDE will hier einfach keine Spannung aufkommen. Als hätten sie’s geahnt, setzen Regisseur, Kameramann und Cutter alle Hebel in Bewegung, um mit hektischen Schnitten, dramatischen Rückblenden und unruhiger Kamera im "24"-Stil so etwas wie Atmosphäre zu erzeugen.

Auch die Struktur des Films mit Hinweisen aus dem "Road-Aid"-Ratgeber und die Selbsthilfekassette, deren Sprecherguru "The Road to Success" vermitteln will, sind hilflose Versuche, Coolness und Cleverness an den Tag zu legen.

Das Problem des Films liegt zum einen an der Story, die einfach zu unspektakulär geraten ist und in der selbst Twists und Ende nicht wirklich überraschen. Und zum anderen an TV-Clark-Kent Dean Cain, der einen Film offensichtlich nicht mal knapp 80 Minuten lang tragen kann, da ihm schlichtweg das nötige Charisma fehlt.

Fazit: Lieber zur Videothek abbiegen und sich einen der obengenannten Filme mit ähnlichem Thema anschauen.
Herr_Kees
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart

04.08.2005, 15:42



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