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Review von Francis: Sushi Girl (2012)
Revenge is a dish best served cold | | Der folgende Review enthält SPOILER! | Dieser Subtitle wurde wahrlich wortwörtlich genommen, denn es gibt zum Zusammentreffen ehemaliger Gangster Sushi serviert.
Auch dieser Film hat mich am ersten Tag des FFF nicht wirklich aus dem Kinosessel gerissen, jedoch hat er mir irgendwie mehr zugesagt als Sightseers.
Nach sechs Jahren Knast nach einem Raubüberfall wird Fish entlassen. Duke, Chef der Kriminellen, lädt nicht nur Fish, sondern auch die verbliebenen drei weiteren Ex-Mitglieder zu Tisch. Bei einem leckeren Mahl soll endlich der Verbleib der verschwundenen Beute von damals geklärt werden.
Und so taxieren sich die Jungs schon beim Eintreffen mit teils überzogenen und platten Dialogen, dass es einem in den Ohren wehtut und sich die Stirn in Falten legt.
Fish hatte damals als letzter die Tasche mit den Diamanten in der Hand und damit ist er eigentlich der einzige, der wissen kann, wo diese geblieben sind. Und so beginnt die Runde, Fish mit allen erdenklichen Foltermethoden das Geheimnis zu entlocken.
Ab diesem Moment sind die Dialoge nicht mehr so hohl und der Film macht ab hier - wenn man Torture Porn mag - auch ein wenig Spaß. Mark Hamill alias Luke Skywalker hat dabei sichtlich Freude und gibt in diesem Ensemble die beste Rolle ab.
Letztlich wird keiner der fünf so richtig erfahren, wo die Diamanten geblieben sind, denn unser Sushi Girl - das lebende Tablett des "last supper" - hat auch noch ein (irgendwann nicht mehr ganz so überraschendes) Geheimnis, das Stück für Stück durch die Rückblenden zum Vorschein kommt.
Fazit: ein Torture-Porn-Kammerspiel mit einem euphorischen Mark Hamill. | Francis sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin - Original-Review | 22.08.2012, 14:49 | | |
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