Videovertreiber entdeckt einen neuen ...">

Videodrome

Review

von Basti Grünwald
Der folgende Review enthält SPOILER!
Im Atelier1 kam anläßlich der Cronenberg-Hommage nebst Scanners, Rabid und Parasite Murders auch einer seiner größten Hits: Videodrome.

Story (small spoiler*): Videovertreiber entdeckt einen neuen Piratensender, der hauptsächlich Folter und Sadismus zeigt. Sofort ist er und später auch seine Freundin von dem Sender angetan und möchte mehr herausfinden. Was er nicht weiß: Der Sender löst beim Zuseher einen Gehirntumor aus, bis er (der Sender) ihn (den Zuseher) letztendlich vollkommen unter Kontrolle hat. Ein Kampf gegen ein gewaltiges Komplott beginnt, in dem Fernseher und Personen immer mehr eins werden. (/small spoiler)

Videodrome zu beschreiben fällt schwer. Der Film ist heftig, spannend, mitreissend, teilweise recht blutig (Cronenbergs Lieblingsthema: Das Innere des Menschen) und ausserdem vollgestopft mit zahlreichen Bildern, Metonymien und Metaphern (Videokassetten wortwörtlich in die Menschen "stopfen" und umgekehrt Menschen in die Fernseher ziehen - Poltergeist läßt grüßen).

Gezeigt wurde übrigens die UK-Kinofassung, die noch etwas länger ist als die UK-Videofassung.

Fazit: Der Film lohnt sich für alle, denen David Lynch zu schwer und zu wenig gewaltätig ist und für alle Cronenberg-Fans sowieso. Leute, denen nichts an etwas Überlegen beim Horrorfilm liegt, sollten lieber Ihre Finger davon lassen. Achja: Videodrome’s quasi Nachfolger "eXistenZ" sollte man sich nachher natürlich auf dem Filmfest auch nicht entgehen lassen.
Basti Grünwald
sah diesen Film im Atelier1, München
 



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