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Kampfansage - Der letzte Schüler (2004)

Ich bin mir nicht sicher.
Einerseits sind die Kampfszenen und die technische Umsetzung durchaus gelungen.
Andererseits sind die Darsteller auf Fernseh-Gerichts-Niveau und das Drehbuch eine Katastrophe.

Den Darstellern kann ich vergeben. Wenn man gute Kämpfer haben will, muss man eben Prioritäten setzen und die sind gut!

Aber diese Dialoge, diese Handlung!

Muss man denn wirklich jede Albernheit aus dem 70er Jahre Hong-Kong-Film übernehmen, um einen Kung-Fu-Film zu machen? Nach dem ellenlangen und unnötigen Prolog hatte ich schon überlegt, wieder zu gehen. Bei den Dialogen im Film haben die Leute teilweise wirklich komplett aneinander vorbei geredet. Da halfen auch ein paar gelungene Einzeiler nicht.

Die Story war an Absurdität kaum zu überbieten: Im Berlin des Jahres 2045 herrscht eine Gang von Kampfsportlern. Die haben das große Buch des Kung-Fu(!) des letzten(!) Meisters geklaut UND die einzige überlebende Schusswaffe(!). Jonas, der letzte(!) Schüler jenes Meisters macht sich nun auf, das o.g. Buch zurück zu bekommen.

Junge, Junge, was für ein Blödsinn.

Aber die Kampfszenen waren echt gut, deshalb sechs Punkte.
asta
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart
OOOOOO....
10.08.2005, 09:10
 

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