Das stand auf der Fan-Wand geschrieben, als wir den Kinosaal verließen. Von einem FFF-Gucker, der den Schund nicht ausgehalten hat und noch vor Filmende gegangen ist. Und er war nicht der Einzige. Ich bin leider geblieben bis zum bitteren Ende. :-(
Was also gab es in „Death Tunnel“ zu sehen? Jedenfalls keinen Horror, keine Spannung, keine Schocker, keine Logik, keine guten oder gar glaubwürdigen Schauspieler, keine echten Lacher (nur Verzweiflungslacher), keine gute Ton- und Bildqualität, kein auch nur ansatzweise begeistertes Publikum.
Dafür gab es: Fünf Barbies, die in Unterwäsche in ein altes Sanatorium reingehen, zwischendrin plötzlich Jeans oder Duschvorhänge tragen und im Kittel (und neuer Frisur) wieder rauskommen (oder drin bleiben). Dazu einen hinkenden und heulenden Ken. Es gab außerdem „schaurige“ Requisiten, wie zum Beispiel flackernde Glühbirnen, von denen Schleim tropfte (Waren Aliens anwesend?), oder auch graue aufgeschnittene Leichen, die kopfüber aufgehängt waren (Warum?), viel bluttriefendes Werkzeug, das aber meistens nur irgendwo rumlag und nicht benutzt wurde (Warum nicht?), einen Ball, der plötzlich – Hilfe, Hilfe – ganz schnell fliegen konnte (Aber wie eine der Dessousmodels schon sagte „It’s just a ball“ – Ja, genau!).
Was gut war an dem Film? Dass er irgendwann zu Ende war.
Schade, dass einem Fantasy Filmfest-Publikum so was zugemutet wird. Kann ich nicht nachvollziehen. Wir haben doch alle was Besseres verdient. |