Snowtown

Review

von BuzzG
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„Snowtown" gehört zu jenen raren Stücken kontroversen Kinos, die es vermögen, ihr Publikum nicht durch das hochfrequente Abbilden expliziter Greueltaten zu schockieren, sondern dies vielmehr durch ihre durchgängig beunruhigende Stimmung bewerkstelligen. Oft sieht man die blutverschmierten Räume nach den Taten, aber direkt Zeuge eines Verbrechens werden wir lediglich einmal. Dieses ist dann so elend brutal und intensiv inszeniert, dass man hier keinesfalls weitere Beispiele verlangt.
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Ein Film, der ein solches, reales Ereignis schildert, sollte sich auch real anfühlen. „Snowtown" ist so ein Ausnahmewerk. Die Ohnmacht Jamies im Bann des Bösen wird in den abschließenden Minuten in bedrückende Bilder verpackt. In einer vorherigen Szene nennt John Bunting das Töten eine australische Tradition. Am Ende führt sein Protégé ein letztes Opfer zu seinem Henker. Die scheinbar unendliche Weite dieses Landes wird einem dann schlagartig bewusst. Selbst wenn man wollte, wohin könnte man fliehen? Hier gibt es meilenweit nichts. Spannung. Ein pulsierender Soundtrack dringt aus den Boxen. Die Beute ist im Netz, aber der junge Jäger würde am liebsten nur rennen. Weg von all dem Grauen. Rennen - nur wohin?
BuzzG
sah diesen Film im Cinedom 9, Köln - Original-Review
 
17.09.2012, 04:30



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