The Numbers Station

Psychologische Charakterstudie eingewickelt im Agentenmäntelchen

von meiklsan
Der in die Jahre gekommene, psychisch etwas angeschlagene Agent Emerson (John Cusack) wird nach einem vermasselten Job „in the field" zur Beruhigung seiner Nerven in den vermeintlich ruhigeren Dienst eines geheimen Bunkers, die sog. „The Numbers Station", vorübergehend strafversetzt.
Dort trifft unser neuer Sicherheitsbeamter im Schichtdienst auf die bezaubernde „Zahlenmoderatorin" Katherine (Malin Akerman), mit der er ab sofort im Bunker als verschworenes Pärchen seine triste Arbeitszeit verbringt.

Bis dahin verläuft die Story völlig unangestrengt und annähernd spannungslos, bis zu dem überraschenden Moment des künstlich konstruierten „Incidents".

Ab diesem Zeitpunkt füllt sich die Story zusehends mit einer gewissen Bunker-Paranoia und der Film gewinnt an Spannung, liefert Shoot-out-Action und serviert auch ein paar blutige Gewaltspitzen!

Insgesamt kommt dieser fast kammerspielartige Agenten-„Verschwörungs"-Bunker-Thriller aber viel zu harmlos und vorhersehbar daher, als dass er heutzutage auch nur noch einen Filmfreund aus der Reserve locken könnte.
Alles bereits zigtausend Mal besser und überraschender in jedem Fresh-Blood-Movie gesehen.

Maximal als seichtes Einstiegsfilmchen in den Festivaltag hinein geeignet, andernfalls eher auslassen.
Ein paar Punkte gibt es für einen gewohnt souverän aufspielenden Cusack.
Die Allesschauer besorgen sich sowieso die Blu-ray.
Leichte Kost für Zwischendurch.
meiklsan

10.08.2013, 16:29



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