Robin Hood

Bankfurt

von Alexander
Wenn auf dem FFF nur ein einziger deutscher Film läuft, dann ist das irgendwie Pflichtprogramm. Aufgrund des mehr als aktuellen Themas war mein Interesse an „Robin Hood" geweckt, obgleich die Erwartungshaltung nicht sehr hoch lag. Da wir in Frankfurt (leider leider...) auch nicht mit Gästen verwöhnt werden und es immer Spaß macht, einen Regisseur mal live im Saal zu erleben, musste Robin Hood einfach sein. Man hat dem Film sein relativ niedriges Budget wirklich nicht angesehen, das war handwerklich schon sehr perfekt gemacht. Martin Schreier war im anschließenden Q&A extrem sympathisch und witzig, da hab ich ihm auch schnell verziehen, daß ich bei der Behandlung des Themas im Film etwas die Feinstofflichkeit und Tiefe vermisst habe, mir das Gegenüber von „Gut" und „Böse" etwas zu banal gezeichnet war und ich es angesichts von doch sehr professionellem Setdesigns und Ausstattung als befremdlich empfand, daß wirklich JEDER männliche Charakter im Film den gleichen Herrenausstatter zu haben schien. Wenn Polizisten, Wirtschaftsbosse, Kleinkriminelle, Bankangestellte und Gangster ALLE im gleichen dunklen Anzug herumlaufen, wirkt das schon sehr seltsam... Nichtsdestotrotz ein schöner Film.
Alexander
sah diesen Film im Metropolis 9, Frankfurt

09.09.2013, 22:14



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