Severance

Durchschnittskost

von Parzival
Der folgende Review enthält SPOILER!
Wenn der Regisseur vom Kino mehrfach verlangt, den Ton lauter zu drehen, bis fast das Trommelfell platzt, kann etwas nicht stimmen...
So ist es beim Eröffnungsfilm "Severance" geschehen, der sympathische Smith war sich wohl nicht ganz sicher, ob seine Schocks auch sitzen. Wie recht er doch hatte.
Die Story vom Betriebsausflug einer Waffenlobby in ein Wäldchen war zu Beginn witzig, mit einer gut gespielten Truppe. Der Leiter, der farbige Darsteller und Schönling Toby Stephens gefielen besonders. Aber, viele Gags zündeten nicht, die Optik war mir zu hell, die Musik nicht immer passend. Und da gab’s Splatter gemixt mit krudem Bauernhumor. Naja, immer noch besser als der total überschätzte Shaun of the dead. Aber das war kein richtiger Eröffnungsfilm. Früher liefen Perlen wie Identität, Pakt der Wölfe, Kiss, Kiss, Bang, Bang, American Psycho und und und. Immer ein bisschen kommerzig, aber immer auch klasse. Der Einstieg verlangt nun mal nach großem Vorhang und großen Bildern.
"Severance" kommt da einfach nicht mit. Viele Billig-Gags, Geschmacklosigkeiten, Trash und Gewaltverherrlichung in einer "Hostel"-Plagiatspassage. Einfach mäßig.
Klasse war nur, dass die Gruselgeschichten am Tisch eigentlich alle wahr wurden und die Sexploitation am Ende war groß. Aber das war’s auch..
Schade, hoffen auf nächstes Jahr...
Parzival

21.07.2006, 08:52



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