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Strange Circus (2005)

Manege à trois

Miike und Lynch wurden schon zum Vergleich herangezogen und der Film bewegt sich in der Tat im Spektrum zwischen Kunst- und Splatterkino.

Viele Szenen in STRANGE CIRCUS sind selbst für abgebrühte Zuschauer schwer erträglich, sei es auf Grund ihres Inhalts oder weil sie schlichtweg in der Darstellung kein Ende nehmen wollen.

Es geht STRANGE CIRCUS offensichtlich darum, den Zuschauer zu verunsichern, denn er liefert Puzzleteile, ohne letztlich eine Lösung anzubieten. Was ist Realität? Was ist Vorstellung? Welche Bilder sind expressionistische Metaphern, welche Bilder zeigen, was real passiert?

Wie im Film verschwimmen auch im Kopf des Zuschauers die verschiedenen Ebenen und so braucht der Film noch einige Zeit, um in Gedanken nachzuwirken und sein volles Potenzial zu entfalten - nach dem Film ist in dem Film.

Fazit: Interessantes, kontroverses Filmexperiment zum Thema Kindesmissbrauch, nur für hartgesottene Anhänger des asiatischen Kinos.
Herr_Kees
sah diesen Film im Metropol 1, Stuttgart
OOOOO.....
21.07.2006, 12:54
 

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