The Lazarus Effect

Nettes (Hunde-) Futter für Zwischendurch

von D.S.
Der Großteil des Publikums war von LAZARUS EFFECT wohl nicht so angetan – für mich ist er ein guilty pleasure, zu dem ich auch mal stehen kann: Pure Mainstream-Unterhaltung aus dem Hause Jason Blum, leichtes Horrorkino mit wohlvertrauter Dramaturgie und wohlkalkulierten Jump-Scares, nie sonderlich originell oder tiefgehend, aber durchgängig spannend inszeniert und sauber produziert.

Inhaltlich eine Mischung aus FLATLINERS, PET SEMATARY und natürlich RE-ANIMATOR, geht man stilistisch wohl eine Spur zu sehr auf Nummer Sicher, um wirklich Eindruck zu hinterlassen. Die Story um das Zurückholen verstorbener Lebewesen und ihres Bewusstseins – sowie natürlich vor allem um das, was dabei schiefgehen kann – ist aber grundsätzlich immer noch interessant genug, um einen bei der Stange zu halten. Zudem gibt es durchaus eine Handvoll eigener Ideen, die das Ganze würzen: Was hier untot wiederkehrt, ist nämlich nicht stumpfe Materie, sondern im Gegenteil im Vollbesitz seiner geistigen Fähigkeiten – und mehr...

Ein Stückchen CARRIE fließt hier deshalb auch noch mit ein, und spätestens, als der sehr persönliche Alptraum einer Figur zu einem allumfassenden paranormalen Erlebnis erwächst, verzeiht man dem Film dann auch die Vertrautheit seines eigentlichen Story-Set-ups.

Ganz klar, wir befinden uns hier eher in Hollywood-Land als in ernsthaften Horrorgefilden. Die cheesy CGI-Effekte gegen Ende helfen da auch nicht unbedingt. Aber hey, wenn es einfach mal Popcorn und simpler Gruselspaß sein sollen – dann macht man hiermit meiner Meinung nach nicht viel falsch. 6,5 Punkte.
D.S.
sah diesen Film im Cinestar, Frankfurt

30.03.2015, 02:17



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