Nina Forever

Bettlakenwechsel

von Lovecraft
How deep is your love? Hält es eine frische Beziehung aus, wenn immer wieder beim Sex die verstorbene Freundin blutig im Bett auftaucht? Dabei sieht es die eifersüchtige Verblichene gar nicht ein, daß sie mit einem Mal die "Ex" wäre – sie ist doch nur tot! Doch Supermarktangestellte Holly ist nicht bereit, ihren neuen Freund so einfach aufzugeben.

Bei aller Absurdität, Wortwitz und Situationskomik, handelt es sich bei "Nina Forever" nicht um einen Schenkelklopfer-Crowdpleaser, sondern weitgehend um ein eher sensibles Kammerspiel, eine fast schon melancholische Dark Comedy in ausgeblichenen Farbtönen, bei der Hauptdarstellerin Abigail Hardingham einen Körpereinsatz zeigt, wie er im amerikanischen Kino schlichtweg unmöglich wäre. Trotz des eher gemächlichen Tempos kommt keine Langeweile auf. Anleihen in Wort und Bild an "Hellraiser" erfreuen zusätzlich auch noch, wie auch der kleine aber feine Twist auf der Zielgeraden.
Lovecraft
sah diesen Film im Cinestar, Berlin

07.08.2015, 11:25



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