Road Games

Interkulturelle Psychospielchen

von Leimbacher-Mario
Wer bin ich, wer bist du,
was du für Geheimnisse hast, weiß ich im Nu.

Ein Killer geht um, zwei Reisende finden sich,
in Sachen Überraschungen lässt dieser Thriller einen nicht im Stich.

Sprachbarrieren und doppelte Böden,
verkauft der Film so manch einen für'n Blöden.

Dennoch hat er mich genug gepackt für 'nen dezenten Tipp,
selbst wenn er gebraucht hätte den ein oder anderen blutigen Schnipp.

Aber das Liebespaar in der Mitte geht zumindest auf,
deswegen ich jetzt am Ende auch ein wenig schnauf'.

Würde mich sehr wundern, wenn man den Regisseur nicht sehen würde noch oft,
vor allem wenn er es schafft zu werden ein gutes Stück weniger soft.

Nicht super intelligent und eher erzwungen,
pumpt dieser Film weder allzu viel ins Herz noch in die Lungen.

Aber er fesselt, hat Stil und eine feine leading Lady,
zu dieser Frau würde kein Mann sagen allzu schnell maybe.

Außerdem sieht man Frau Crampton natürlich immer mal wieder gern,
ist sie doch noch immer ein wunderschöner B-Movie-Stern.

„Road Games“ bleibt etwas blass und unspektakulär,
doch hat man danach keinen Zweifel, dass sich jeder Beteiligte hat empfohlen für mehr.

Fazit: Ein trotz all seiner Kurven recht konventioneller, blutarmer Thriller zwischen Hooper und Hitchcock. Zahm aber gut guckbar. Und sei es nur wegen dem bezaubernden Fräulein de la Baume.
Leimbacher-Mario
sah diesen Film im Residenz, Köln

01.10.2019, 13:57



Weitere Informationen (externe Links):
Unterstütze f3a.net durch eine(n) Leihe/Kauf bei unseren Partnern: