von Fans für Fans

The Eyes of My Mother

Landleben

von Fex
Ein Arthousefilm in schönem schwarz-weißen Cinemacope - das denkt man die ersten Minuten. Kurz darauf geht es aber schon in Eraserhead-Gefilde, zwar ohne die dortigen surrealen Elemente, aber in der Sache noch deutlich abgefahrener. Was hier an Geschichte mit einer Selbstverständlichkeit in recht ruhigen, aber keineswegs langweiligen Bildern erzählt wird, bekommt man nicht alle Tage geboten, schon gar nicht im heutigen allgegenwärtigen Kinoeinheitsbrei. Abartigkeit wird hier zur selbstverständlichen Realität, da verzeiht man auch kleinere Logikfehler. Die Geschichte ist richtig harter Tobak, der sich stetig steigert und in seiner Konsequenz und dann doch unkommerziellen Verpackung/Darbietung ziemlich einzigartig ist. Ein Film, der im Gedächtnis bleibt und von der Art her entfernt vielleicht am ehesten an Gaspar Noés "Seul contre tous" erinnert.
Fex
sah diesen Film im Cinestar, Berlin

21.08.2016, 02:12



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