von Fans für Fans

Follow

Review

von Lovecraft
Thana, die dominante Freundin des Loser-Protagonisten Quinn verliert beim Sexspiel (von ihr so beabsichtigt) das Leben. Quinns eher hilflose Versuche, die Situation zu bereinigen, führen nur zur weiteren blutigen Eskalation.

Schade, im letzten Block wurde uns eine ach so bemühte Indieproduktion in permanent leicht unscharfer Billigoptik geboten, deren Prämisse und Ablauf leider nur aufgesetzt wirken. Erwartungsgemäß läuft für Quinn alles schief, was auch nur schiefgehen kann, und natürlich ist der Hauptdarsteller ein psychisch labiles Weichei, so was gehört dann natürlich auch noch dazu. Das ist weder lustig noch sonderlich unterhaltsam. Mit etwas schwarzem Humor hätte man den Streifen möglicherweise noch retten können; ähnlich hatte dies ja auch "Nina forever" schon, freilich auf einem ganz anderen Level, vorgemacht. Leider ist "Follow" aber nicht originell, dafür aber durchweg ernst gemeint und wird auch noch talentfrei dargeboten von der lokalen Laienspielgruppe von Austin/Texas.

Welchen Film der Autor der euphorischen Lobpreisung im Programmheft tatsächlich gesehen hat, wäre interessant zu erfahren.
Lovecraft
sah diesen Film im Cinestar, Berlin

24.08.2016, 10:56



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