Seoul Station

Echte Zombies

von Michaela
Zombies - dieses Mal in Seoul, Korea. Ein Film mit "richtigen" Zombies, Leute, die, nachdem sie sterben, wiederkommen mit einem riesigen Appetit. In dem man durch Bisse und Kratzer angesteckt wird.

Ein alter Mann schleppt sich mühevoll in den Bahnhof Seoul Station, ein Kumpel will Hilfe holen, da er jedoch kein Geld hat und ein Obdachloser ist, findet er keinen, der ihm und seinem Kumpel helfen kann. Es kommt, wie es kommen muss, der Alte stirbt und beißt den nächsten. Und schon geht die Zombie-Pandemie los. Hye-sun ist vor ihrem Freund davongelaufen, der sie nun mit ihrem Vater sucht. Wir folgen den dreien durch Seoul auf ihrer Flucht vor den Zombies und dem Versuch, sich wiederzufinden. Was nach ziemlich viel Geschrei und Gebrüll auch gelingt. Happy End? Seht selbst.

Man braucht schon starke Nerven für diesen Film, es wird ziemlich viel geheult und gebrüllt und gejammert. Ansonsten handelt es sich um einen ordentlichen, handfesten Zombiefilm, mit, wie es oft üblich ist bei Zombiefilmen, sozialkritischem Touch. Und langsam frage ich mich, ob die koreanische Polizei wirklich so unfähig ist, wie sie in den Filmen immer dargestellt wird.

Die Animation selbst ist Geschmackssache. Ich fand den Kontrast zwischen dem Hintergrund, der fast täuschend echt aussieht, und den gezeichneten Figuren etwas irritierend. Auch bewegen sich die Figuren nicht rund, sondern eher kantig, abgehackt. Hat mir damals bei King of Pigs schon nicht sonderlich gefallen und hier auch nicht.

Für Zombiefans und Freunde des koreanischen Films bzw. Animationsfilms auf alle Fälle sehenswert.
Michaela
sah diesen Film im Cinemaxx, München

02.09.2016, 00:27



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