von Fans für Fans

Havenhurst

Fionnula rocks again

von Michaela
Der zweite Film mit Fionnula Flanagan - die ich schon in Trash Fire absolut super fand.

Jackies Freundin Danielle verschwindet spurlos. Da passt es wunderbar, dass Jackie in dem Haus, in dem Danielle zuletzt gewohnt hat, eine Wohnung bekommt. Ausgerechnet die, in der Danielle gewohnt hat. Und das Haus ist nicht irgendein Haus, es ist Havenhurst, das von einer älteren, sittenstrengen Dame verwaltet wird, die gefallenen Menschen eine zweite Chance gibt, seien es Alkoholiker, Nutten, Pädophile. Allerdings stellt sie strenge Regeln auf und wer sich nicht daran hält, dem wird die Wohnung fristlos gekündigt. Aber Sorgen, eine neue Wohnung zu finden, muss sich keiner in Havenhurst machen, denn wenn es auch schwierig sein mag, in Havenhurst aufgenommen zu werden, so wird man Havenhurst auch nicht mehr verlassen. Vielleicht wäre man gut beraten, die Bildergalerie im Foyer des Havenhurst genauer zu betrachten. Enter at your own risk.

Die Hausverwalterin wird von Fionnula Flanagan gespielt, sehr aristokratisch, mit einem wunderbaren Englisch, das sich doch von dem ganzen Genuschel, das man in letzter Zeit oft in Filmen ertragen muss, wohltuend abhebt und das man auch versteht. Das mag manchem übertrieben erscheinen, mir gefiel's.

Julie Benz als Jackie ist zwar überzeugend, sieht aber mit dunklem Haar komisch aus.

Mir gefiel der Film, weil ich die Story samt Ende mal ganz unterhaltsam fand. Den Namen Mudgett sollte man sich merken.

Was mir weniger gefiel, war die düstere Ausleuchtung. Ein Film wird durch Dunkelheit nicht unbedingt gruseliger, auch wenn es hier bei manchen Szenen gepasst hat, im Keller z. B. Warum die Wohnungen so dunkel sein müssen, tja, das weiß nur der Regisseur.
Michaela
sah diesen Film im Cinemaxx, München

02.09.2016, 00:43



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