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Storm (2005)

Bemüht anders, verkrampft künstlerisch

Und hier hätten wir ihn, den ersten richtigen Totalausfall des Festivals. Also der ging ja mal gar nicht. Da versuchen uns zwei schwedische Werbefilmer (nehme ich doch stark an) irgendeinen pseudo-spirituellen Quark zu verkaufen. Ein schwedischer Stephen Dorff-Verschnitt rennt knapp 2 Stunden durch den Film, versucht eine Art Unterwelt abzuhängen und das Geheimnis eines Würfels zu lüften. Bis hierhin okay, Logik verlange ich in solchen Fällen als alter NOCHNOI DOZOR-Liebhaber ohnehin nicht. Aber das hier ist einfach in jeder Einstellung zu viel. Zuviel hirnrissige und schwachsinnige Ideen pro gefilmte Szene. Lediglich Hauptdarsteller und Optik sind zu loben. Anfänglich kann STORM noch mit Witz und technischem Know-how begeistern, spätestens mit der Comicsequenz hatte der Film mich aber verloren. Und was passiert dann? Völlig aus dem Zusammenhang heraus werden uns irgendwelche dramatischen Erinnerungen gezeigt, die total bescheuerte Auflösung gießt da nur noch Benzin aufs Feuer. Insgesamt fand ich den Film nicht nur schlecht, sondern richtig ärgerlich. Denn was Måns Mårlind & Björn Stein hier abziehen ist hochgradig lächerlich - und peinlich. So kann Sasha Becker noch zehnmal bedeutungsschwanger in die Kamera blicken, STORM bleibt vom Inhalt her hohl wie ein leerer Eimer.
Timo
sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt
OO........
02.08.2006, 09:48
 

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