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Vidar the Vampire

Review

von André Hecker
Nach 'What We Do in the Shadows' und 'I Had a Bloody Good Time at House Harker' präsentiert das Fantasy Filmfest eine weitere Vampirkomödie - Vidar the Vampire. Die norwegische Produktion zeigt sich mit klassischem, nordischen Humor, immer etwas trocken und durchaus skurril.

Regisseur und Hauptdarsteller Thomas Aske Berg verkörpert den erfolglosen Milchbauern Vidar, der zufällig von einem Vampir gebissen wird, sehr gut. Wobei man doch sagen muss, dass es sich hier um keine reine klassische Komödie handelt, denn eine ganze Menge Drama und etwas Melancholie sind definitiv auch vorhanden, wenn Vidar daran verzweifelt, dass er nicht mal als Vampir Erfolg im Leben haben kann.

Eher skurril und absurder als die eingangs genannten Filme, macht Vidar the Vampire durchaus Spaß, wenn man sich auf die nordische Machart einlässt. Zudem ist er teilweise recht obszön, was nicht jedem gefallen muss, im Kontext aber absolut passt. In jedem Fall ist es recht bemerkenswert, was die Norweger mit recht geringem Budget geschaffen haben und spätestens bei Vidars Definition von Jesus Christus werden überzeugte Christen schockiert vor dem Bildschirm sitzen.
André Hecker
sah diesen Film im Savoy, Hamburg - Original-Review

13.09.2017, 13:04



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