von Fans für Fans

Sweet, Sweet Lonely Girl

Weiblich, ledig, jung sucht...

von Herr_Kees
Coming-of-Age- und Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Frauen, an deren Ende es etwas spukt. Das ist alles sehr schön und ansprechend, vielleicht etwas zu gewollt retro gefilmt, verströmt aber vor allem gepflegte Langeweile. Gegen Ende (und damit sind die letzten 5-10 Minuten des 75-Minuten-Films gemeint) wechselt der Film kurz in den Spannungsmodus, so als müsste er auf den letzten Metern noch dem Mysterygenre gerecht werden – wo bei Ti Wests HOUSE OF THE DEVIL das etwas trashige Ende die ganze kunstvoll aufgebaute, hochspannende Stimmung zerstörte, wünschte man sich hier, der Film hätte sich mehr Zeit für seine Auflösung gelassen und seine gesamte Atmosphäre mit mehr Mystik und Spannung durchwirkt, anstatt sich „nur“ Charakteren und Zeitkolorit zu widmen.
Herr_Kees

29.11.2017, 18:12



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