von Fans für Fans

The Little Hours

Vier Nonnen für ein notgeiles Hallelujah

von Leimbacher-Mario
Chaos Kloster Club - in einem mittelalterlichen Orden herrscht plötzliche Geilheit, als ein neuer Stallbursche einzieht...

"The Little Hours" legt den Dakameron sehr sehr lose aus und fährt ein überraschend starkes Ensemble auf. Ein kleiner Indie-Schmunzler, der eigentlich komplett ein horny One-Trick-Pony ist und sich nur um die aufblühenden Schwestern dreht. Für eine große Komödie hätte da noch mehr kommen müssen. Für einen spritzigen Zeitvertreib reicht das dicke. Das Setting ist für eine Komödie recht unverbraucht, die Chemie im Cast stimmt und alle hatten spürbar Spaß daran mal die Sau auszuführen. Ein Faible für sexuelle versaute Witze sollte man definitiv besitzen. Und in den Staaten mag man das vielleicht als freizügig oder gewagt einstufen, doch hierzulande lockt das keinem mehr die Schamröte ins Gesicht. Und wenn man sich schon fast ausschließlich auf zotige Witze verlässt, hätte man ruhig noch ein bis dreizehn Stufen mehr aufdrehen können. Vielleicht müssen. Dafür war der klerikale Soundtrack fantastisch.

Fazit: Ein Orden blüht auf - halb so wild, halb so versaut, halb so lustig wie er meint zu sein, aber dennoch ein angenehmer Zeitvertreib und eine wundervoll lockere Interpretation des Dekameron. Hat Kultfilm quer tätowiert, doch dafür steht er mir noch zu sehr auf der Bremse.
Leimbacher-Mario
sah diesen Film im Residenz, Köln

22.01.2018, 02:19



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