von Fans für Fans

Pyewacket

Außer Gewese wenig gewesen

von D.S.
Tja. Mehr Jugend-Drama als Horror, leider aber weniger Coming-of-Age als vielmehr „Kampf Tochter gegen Mutter“ – sprich, PYEWACKET liefert weder in Sachen Schocks noch in Sachen Emotion wirklich, dafür aber gehörig in Sachen nervige Streitgespräche.

Anfangs wirkt das alles noch vielversprechend, düster, atmosphärisch. Und in seinem Ende gelingt dem Film eine Szene, die einem tatsächlich den Hals zuschnüren kann. Dazwischen wird jedoch eine behauptete Entfremdung der jungen Leah von ihrer Mutter hauptsächlich in Form gegenseitigen Ankeifens vermittelt, und sonst passiert leider auch nicht so schrecklich viel – und das reicht nicht, um über 90 Minuten zu tragen. Bis das „Böse“ hier heraufbeschworen wird, vergeht locker die Hälfte des Films. Und bis es dann endlich einigermaßen bedrohlich wird, dauert es weiter. Das Finale kann schließlich durchaus fesseln, der Ausgang des Geschehens ist hart. Ansonsten herrscht aber leider viel zu viel Nichtigkeit und Langeweile vor.

6 Punkte sind deshalb schon eher großzügig, dem phasenweise interessanten Soundtrack und Setting zum Trotz. Schade, hier wäre deutlich mehr drin gewesen. Tatsächlich aber gibt’s nicht viel zu sehen.
D.S.
sah diesen Film im Harmonie, Frankfurt

08.05.2018, 00:33



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