Extremely Wicked, Shockingly Evil, and Vile

Extrem langatmig, schockierend erkenntnisarm, aber gut gespielt

von Herr_Kees
Dokumentarfilmer Joe Berlinger interessiert sich offenbar weder für die Verbrechen Bundys noch für eine filmische Spannungsinszenierung, aber auch der Mensch Theodore Bundy ist einem nach diesem Film kein Stück näher gekommen.

Die erste, langatmige und ereignislose Hälfte des Films scheint einzig als Ouverture zu dienen zu Bundys Verhaftung, seinen diversen Fluchtversuchen und schließlich seiner Gerichtsverhandlung, die Bundy selbst zum Schauprozess macht.

Dass die Geschichte zum Teil aus der Perspektive von Bundys beiden Freundinnen erzählt wird, bietet nur scheinbar neue Perspektiven, denn zum einen wird dies nicht konsequent verfolgt und zum anderen kannten auch die beiden Bundy nicht.

Was bleibt, ist die verblüffende Geschichte eines soziopathischen Selbstdarstellers, deren Originaltreue durch Archivaufnahmen während des Abspanns bestätigt wird, dadurch jedoch nicht minder unglaublich erscheint, sowie die beachtlichen Schauspielleistungen von Zac Efron und einem subtil beeindruckenden John Malkovich. Da verzeiht man sogar das Stuntcasting von Jim „Sheldon“ Parsons.
Herr_Kees

17.07.2019, 16:36



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