Deadsight

Review

von roother82
Mitten auf einer menschenleeren Straße steht ein einsamer Krankenwagen. Im Inneren befindet sich der blinde Ben. Gleichzeit tritt die hochschwangere Mara ihren Dienst als Polizistin an. Schnell machen beide Protagonisten Bekanntschaft mit dem einen oder anderen Untoten, dessen kulinarische Annäherungsversuche sie, bedingt durch ihr Handicap, mehr schlecht als recht abzuwehren versuchen. Wie der Zufall es so will treffen diese beiden zusammen und versuchen gemeinsam die unbekannte Situation zu meistern.

„Deadsight“ ist ein Low-Budget-Film, dessen einzige Schauwerte darin bestehen, mitzuerleben wie der blinde Ben und hochschwangere Mara versuchen die Zombieinvasion gemeinsam zu überstehen. Doch die meiste Zeit laufen beide nur in der Gegend rum. Kommt dann mal ein Zombie um die Ecke wird dieser durch sehr schlechten Einsatz von CGI erneut um die Ecke gebracht. Und das ist das eigentliche Armutszeugnis: Wenn man kein Geld hat, dann muss man entweder auf handgemachte Effekte zurückgreifen oder durch eine gekonnte Inszenierung von diesem Manko ablenken. „The Battery“ hat vor einigen Jahren gezeigt, wie man aus 15.000 $ einen atmosphärischen und unterhaltsamen Zombie-Film machen kann.

„Deadsight“ dümpelt 80 Minuten völlig spannungsarm vor sich hin. Da kann auch das Finale nicht mehr viel retten.
roother82

19.08.2019, 22:32



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