Breaking Surface

Atemberaubend

von Alexander
Skandinavien rockt, hab ich doch schon immer gesagt. „Schon wieder ein Taucherfilm?“, hab ich auch gesagt. Aber dieses erfrischend kurze, dafür umso spannendere, Taucherdrama begeistert und braucht dafür nicht mal bissige Haifische um sich in die Nerven des Zuschauers zu nagen.

Zwei sympathische Profitaucherinnen haben sofort die Empathie des Zuschauers, und die wunderbaren Bilder einer zwischen schneebedeckten Bergen gelegenen, eiskalten Bucht lassen einen vom ersten Moment an sogar im heißen Hochsommer frösteln, doch hätte man sich dieses Panikmeisterwerk wegen seines frostigen Settings fast lieber auf den „White Nights“ gewünscht.

Zu den genialen Klängen des Songs „What Else Is There?“ von der norwegischen Band „Röyksopp“, der einem alleine schon die Gänsehaut aufträgt, treiben die beiden Protagonistinnen vor atemberaubender (sic) und genial bebilderter Kulisse auf ein zwar vorhersehbares, aber dennoch unglaublich spannendes Verderben zu, das mit seiner klaustrophobischen Thematik und seiner Hoffnungslosigkeit ein bisschen an den ähnlich bösen „Cutterhead“ (2018, Dänemark) erinnert.

Das ist superbes und auch intelligent gemachtes Spannungskino, ein Nägelbeißer, der uns Zuschauer die T-Shirts so richtig durchschwitzen lässt. Ergreifend und genial komponierter Horror in großartigen Bildern, mit dem ich in dieser Intensität nicht gerechnet hatte.

„Roads are getting nearer
We cover distance still not together
If I am the storm if I am the wonder
Will I have flashlights, nightmares
And sudden explosions.“

What Else Is There? „Röyksopp“
Alexander

28.07.2020, 20:08



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