crazy

Palm Springs

Alles, nur keine Wiederholung

von Leimbacher-Mario
Ist das ein nahezu perfekter Datefilm?! „Palm Springs“ erzählt von einem jungen Herrn, der auf einer Hochzeit in einer „klassischen“ Zeitschleife steckt - einsam, entspannt, mit sich selbst recht im Reinen. Aber ziemlich einsam. Tja, bis eine nette Dame, die Schwester der Braut, in dasselbe redundante Schicksal gerät...

Von „Groundhog Day“ bis „Happy Death Day“, von RomCom bis Horror und zurück gibt es dutzende Varianten solcher „sich immer wieder wiederholender Tage“. Da soll „Palm Springs“ der Lonely Island-Jungs dennoch eine waschechte Empfehlung sein? Oh ja, und wie! Und warum? Weil diese sonnige Sci-Fi-Komödie einfach passt! Die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren passt, es passt in Sachen Philosophie und Humor, es passt mit dem Setting und den etlichen Überraschungen auf dem Weg, es passt mit der Lauflänge, es passt mit klasse Auftritten von J.K. Simmons und es passt mit den Sommervibes. Die Melancholie passt, die Romantik passt, der Soundtrack passt und der Charme passt. „Palm Springs“ ist ein Publikumsliebling und vielleicht sogar zukünftiger Klassiker, ein Stimmungsaufheller und fluffig-lockerleichte „schwere Kost“. Viel mehr als nur eine aufgewärmte Idee oder ein Lückenfüller. „Palm Springs“ zaubert mir allein beim Gedanken an ihn ein breites Lächeln ins Gesicht. Über Sinn, das Alleinsein und die ganz großen und kleinen Emotionen. Ich hätte niemals gedacht, dass mir das steinalte Konzept nochmal derart frisch vorkommt.

Fazit: Da denkt man, „Murmeltier“-Loopings wären mehr als ausgelutscht, da kommt ein kleines, romantisches und köstliches Wunder namens „Palm Springs“ daher! Für mich der sofortige zweite Platz in Sachen „Zeitschleifen“. Sympathisch und süß!
Leimbacher-Mario

07.08.2020, 22:59



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