Caveat

Die Füchse klingen wie schreiende Teenager

von Herr_Kees
200 Dollar pro Tag für einen mehrtägigen Babysitter-Job, das klingt attraktiv für den arbeitslosen Isaac. Dass er auf einer abgelegenen Insel auf eine junge psychisch kranke Frau aufpassen muss, schon weniger. Als er dann erfährt, dass er das Ganze auch noch an ein Geschirr angekettet tun soll, sollten eigentlich sämtliche Alarmglocken bei ihm losgehen...

Schon die Ausgangssituation von Damian McCarthys Langfilmdebüt ist creepier als das meiste, was in den letzten Jahren an Horror aus den USA über die Bildschirme und Leinwände flimmerte. Das Haus sieht aus, als hätte es gerade die Hauptrolle im letzten Resident Evil Game gespielt, das Sounddesign bewegt sich ständig zwischen beunruhigend und verstörend und die ganze Atmosphäre ist so unwirklich, dass man nie weiß, was wohl als nächstes geschehen wird.

Doch CAVEAT, was übersetzt soviel wie Warnung oder Vorbehalt heißt, ist nicht einfach nur ein skurriler Arthouse-Grusler, er jagt einem so richtig Angst ein und mehrfach eine massive Gänsehaut über den ganzen Körper. Nehmt das, CONJURING, INSIDIOUS & Co. – so geht echter Horror!
Herr_Kees

13.07.2021, 00:53



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