Hard Hit

Mach. Nicht. Nach.

von Leimbacher-Mario
„Hard Hit“ ist nach Spanien (Original) und Deutschland die dritte Version dieses adrenalinpumpenden Stoffes, für mich jedoch (zum Glück?) die erste Begegnung mit ihm. Auch wenn ich die beiden anderen Versionen definitiv nun allein aus Vergleichsinteresse noch nachholen werde. In dem wortwörtlichen Asia-Action-Vehikel wird ein Familienvater mit seinen zwei Kindern an sein Auto gefesselt, da es laut dem mysteriösen Anrufer explodiert, sobald einer der drei das Fahrzeug verlässt…

Der Score treibt ungemein an. Die Grundidee gibt wortwörtlich Gas und hat die Chance bombig zu unterhalten. Es verwundert zeitweise nicht, warum das einem Crowpleaser nah kommt, in Asien schon ein veritabler Hit ist und das Drehbuch nun allerlei Sprachen und Varianten kennenlernt. Und dennoch musste ich mir hier einfach zu oft an den Kopf fassen. Selbst mit sich zügig einstellender „Hirn aus, Kino an“-Überzeugung. Und deswegen muss sich „Hard Hit“ bei dummen Polizisten und unrealistischen Verhandlungen, bei ärgerlichen Töchtern und billigen Klischees, bei übertünchenden Verfolgungsjagden und overactenden Vätern, bei viel Getöse und wenig Wahrheit bedanken, dass eine viel bessere Wertung einfach rasend schnell außer Reichweite wandert.

Fazit: Verdammt flottes Tempostück, vom pushenden Score bis zu einigen (möchtegern-cleveren) Wendungen. Dennoch verhageln mir fatal frustrierendes Figurenverhalten und dumme Drehbuchentscheidungen den größten Spaß. Eher Kopfschütteln als Nicken. Dennoch teilweise immerhin in den Sitz gedrückt. Passt mit dem Neeson-Hollywood-Remake. Dümmlich-simpel gestrickt.
Leimbacher-Mario
sah diesen Film im Residenz, Köln

02.11.2021, 00:45



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