Der „störende Mann“ ist bestimmt einer der seltsamsten Filme des Festivals, wenn auch leider nicht derart abgefahren, dass er wirklich zu faszinieren wüsste: Andreas wirft sich vor die S-Bahn und findet sich danach in einer Zwischenhölle skandinavischer Zufriedenheit wieder, in der jeder Selbstmord- oder Verstümmelungsversuch Erinnerungen an GROUNDHOG DAY hervorruft.
Das Ganze klingt witzig und spannend, erinnert jedoch von der Inszenierung eher an skurrile Depri-Dramen wie SONGS FROM THE SECOND FLOOR und hinterlässt eine höchst depressive Grundstimmung.
Fazit: Mehr Tragödie als Komödie, mehr deprimierend als böse, mehr grau als bunt. |