The Dark Hour

Kalter Krieg

von Philmtank
Es gibt da so ein ungeschriebenes Gesetz, wenn Kinder in Horror/Fantasy/Science Fiction Streifen mitspielen, ist es entweder "Harry Potter" oder überflüssig, es sei denn der Regisseur verschafft den Kleinen einen vorzeitigen Abgang. Nun, unser Erzähler, ein kleiner Junge, ist mehr oder weniger der Held dieser Geschichte. Was sagt das jetzt über "Dark Hour" aus?! Nun zunächst bin ich kein Kinderhasser, aber wenn ich mich auf einen knallharten Apocalypse-Kracher mit "Cube"-Factor freue und stattdessen eine Mischung aus "Leolo" und "Stadt der verlorenen Kinder" bekomme sitzt der Frust tief. Nicht dass ich was gegen die vorgenannten Filme hätte, es geht vielmehr um die enttäuschte Erwartungshaltung, da konnte dann auch der Showdown und die überraschende Schlusseinstellung nicht mehr viel retten. Rechtfertigt eine enttäuschte Erwartung eine schlechte Bewertung? Nein, aber der Film hat noch mehr Probleme. Die Charaktere sind eindimensional. Ich sehe fünf Bärte und 2 einhalb Frauen plus Zwerg und kann sie kaum auseinanderhalten. Dann gibt es noch viel Trauer über das Ende der Welt und noch mehr Gram über die befallenen "Stranger", die Ihnen Probleme bereiten, indem sie immer wieder mal durch die selben zwei Korridore huschen und statt bedrohlich eher bemitleidenswert apathisch wirken. Ach ja und einmal die Woche wird es frierekalt und keiner darf raus, das ist dann das einzige bisschen Aufregung in einer von Eintönigkeit geprägten Welt... Leider sehr fad!!
Philmtank
sah diesen Film im City, München

28.07.2007, 12:42



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