crazy

I’m a Cyborg, But That’s OK

In The Mix

von T-Killa
Muss sagen, mir persönlich fällt es sehr schwer die Eindrücke des Films in Worte zu fassen.
Er ist gut, keine Frage - aber ein Meisterwerk? Eindeutig nein!
Chan-Wook Parks Handschrift ist deutlich erkennbar: ein eher leiser, bedächtiger Grundton für die Story und dann immer wieder Szenen, bei denen er aufdreht, sowohl bei der Handlung, aber auch bei der Optik.
Ort des Geschehens ist ein Irrenhaus, das vor lauter Klischees schon überläuft. So sind nicht nur die Hauptdarsteller skurrile Individuen, sondern jeder Insasse wird für einen Gag "verheizt". Es finden sich erstaunlich viele Elemente aus den verschiedensten Genres, was sehr unterhaltsam ist, aber sich doch negativ auf die Haupthandlung auswirkt. Die Story von dem Mädchen, das sich für einen Cyborg hält, gibt wohl nicht genug Skurriles her, daher schweift der Regisseur sehr oft ab.
Da der Film stellenweise langweilig und zu langatmig ist, freut man sich schon so richtig darauf, wann denn mal wieder ein Lacher auf Kosten der Insassen kommt. Doch diese vielen kleinen Einfälle wirken zu sehr aufgesetzt - als ob sie der Story aufgezwungen werden.


Der Film bietet gute Unterhaltung und ist visuell mit sehr viel Liebe zum Detail umgesetzt. Leider drängen die Skurrilitäten die Story zu sehr in den Hintergrund. Im Vergleich zu AMELIE fehlt diesem Film einfach der Flair und vor allem der Charme.
T-Killa
sah diesen Film im Metropol 1, Stuttgart

30.07.2007, 11:20



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