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Faust: Love of the Damned (2000)

Kein Re-Animator...

..., aber ein solider kleiner Bier- und Chips-Reißer! Ich finde ein typischer Yuzna Streifen, irgendwo billig und trotzdem auf eine gewisse Weise leidenschaftlich, auch wenn mir der Humor diesmal zu kurz kam. Aber das liegt wohl an der Vorlage. Trotzdem fand ich die Verquickung von Sex und Gewalt schon auf Yuzna-typische Weise derb, zumal er durchaus jemand ist, der keine großen Hemmungen zu haben scheint, wie er nach dem Film selbst andeutete. Das hat dem Ganzen dann einen schön schmutzigen Anstrich verliehen, etwas, das seinerseits schon die großartigen Hammer Filme zu ihrem berüchtigten Ruf verholfen hat, wenn damals auch nicht so explizit wie heute. Für damalige Sehgewohnheiten mochten die aber noch mehr reingehauen haben, wie Yuznas Werke heutzutage...! Horrorfilme müssen auch irgendwo a bisserl schmutzig und billig sein, das steht ihnen ganz gut. Deswegen brauchen sie noch lange nicht dumm zu sein!Ordentlich gemachter Billigfilm, aber ohne großen Erinnerungswert! Mag sein, daß die Wahl des Hauptdarstellers auch net so glücklich war...! Naja, freu mich schon auf den neuen Re-Animator...!!!
Dr.Gaul
sah diesen Film im Cinemaxx, Berlin
 
24.08.2001, 21:39
 

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