Kung Pow: Enter the Fist

Ich hab noch immer Kopfschmerzen!

von Alan Smithee
Der Film beginnt ziemlich übel: Die Eltern eines Kindes werden ermordet. Ich wusste, dass Kung Pow eine Komödie sein sollte und hoffte noch in dem Moment auf eine gelungende Verarsche alter Hong Kong Filme, die nicht so total abdreht ist wie so viele andere 08/15 Kalauer Verarschen aus Hollywood, deren Witze schon soooo einen Bart haben und einen nach nur wenigen Minuten langweilen. Aber weit gefehlt: Kung Pow ist überhaupt nicht anders als so viele dieser Streifen. Kung Pow ist schlimmer!
Eine Ein-Mann-Show eines -zumindest mir völlig unbekannten- Komikers. (Oder kennt Ihr Steve Oedekerk ???) Dieser hat nämlich nicht nur Regie geführt, sondern auch das Drehbuch geschrieben, die Hauptrolle übernommen und den halben Film synchronisiert...
Der Film selbst besteht in erster Linie aus Material alter Kung Fu Filme, in die unser Hauptdarsteller reingeschnitten wird. Die Idee ist ja witzig und witzig wäre außerdem, wenn mal eine Szene absichtlich dilletantisch übersetzt würde,damit nicht eine Lippenbewegung stimmt. Kennt man ja aus alten Kung Fu Filmen... Aber leider blieb es nicht bei einer Szene - der GANZE Film ist so!!! Eine Tortur sondergleichen. Da kann nicht mal die kämpfende animierte Kuh viel retten.
Fazit: Wer auf bekloppte Filme steht, der kann sich Kung Pow antun und im Kino gut abfeiern. Alle anderen lassen unbedingt die Finger davon!
Alan Smithee

04.07.2002, 19:08



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