crazy

Stuck

True Story

von Holger Hellmuth
Der folgende Review enthält SPOILER!
Kleiner, aber feiner Film. Das hatte ich von Gordon nicht erwartet. Wird keine Minute langweilig und hat eine gesunde Prise Humor. Das muss man einem Film mit so einfacher Story hoch anrechnen. Daß er dafür gegen Ende vom Drama in Richtung Action/Satire abdriftet, ist zwar schlecht für die Aussagekraft des Films, andererseits gut für den Unterhaltungswert.

Tolles Spiel der Schauspieler. Stephen Rea ist mit seinem traurigen Blick wie geschaffen für die Rolle des Opfers.

Ich habe mal nach der wahren Begebenheit Ausschau gehalten, auf der dieser Film basiert (einfach nach "Chante Mallard" suchen).
Man stellt erstaunt fest, daß sich Gordon nicht weit vom tatsächlichen Ablauf entfernt und sich nur die Freiheit erlaubt, daß das Opfer sich wehrt (und ohne das wäre der Film recht langweilig geworden). Der Sex am Abend des Unfalls, die vielen gestammelten Entschuldigungen, der hilfreiche Freund, alles so passiert. Und das reale Opfer überlebte tatsächlich 2 Tage in der Scheibe. Auch die reale Täterin war eine kleine Assistenzschwester (und da von einem Social Clash zu reden, ist wohl übertrieben), die zuerst stoned war und dann einfach nicht damit klarkam.
Noch ein unglaubliches Detail am Rande: Die Dame flog auf, weil sie auf einer Party davon erzählte!!
Holger Hellmuth

09.08.2007, 01:56



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