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Hole (2005)

Melancholische Isolation?

Dieser Film ist ebenso konsequent, wie er mit erstklassigen Bildern und einer sehr gelungenen Inszenierung dienen kann. Drei Schauspieler, ein tiefes Loch und einen großen Batzen Isolation verschnürt Regisseur C. Martín Ferrera zu einer Studie über die physische Belastbarkeit des Menschen. Dabei gewinnt C. Martín Ferrera dem Film - gewollt oder nicht - einige sehr melancholische Momente ab, was bei näherer Überlegung nicht so recht passen will, denn für Melancholie ist da unten, tief im Loch, ganz sicher kein Platz. Erzeugt wird dies durch die sehr melancholische Musik und den dezent eingestreuten Außenaufnahmen von der umgebenden Natur. Doch auch wenn dies den Wahnsinn der Isolation nicht gerade begünstigt, macht es den Film doch einigermaßen erträglich und rettet den Zuschauer davor, in eine ähnliche Lethargie zu verfallen, wie der Hauptdarsteller Enric López, dessen schauspielerische Klasse wirklich bemerkenswert ist.
Ein Wermutstropfen bleibt das unbefriedigende Ende, wobei das vielleicht nur in der ersten Überlegung so empfunden wird, im Nachhinein ist es einfach nur... - konsequent.
Vielleicht weniger als Film verstehen, sondern eher als Studie, dann macht man hier nichts falsch.
lexx 
07.09.2007, 09:09
 

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