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Duelist (2005)
Martial Arthouse | Direktlink  | Für manche Menschen wird DUELIST eine Offenbarung sein. Andere werden sich wünschen, im anderen Kino zu sitzen. Denn Regiegenie Myung-se Lee variiert in DUELIST den klassischen Schwertkampffilm so, wie er es in seinem ebenfalls höchst sehenswerten Vorgänger NOWHERE TO HIDE mit dem klassischen asiatischen Gangstermovie gemacht hat: Er nutzt das Genre, um in seinem eigenwilligen Stil Kabinettstückchen aus Licht, Schatten, Farbe, Bewegung und Musik aneinanderzureihen, dass es eine Freude ist.
Wer konventionelles Storytelling und klassische Martial Arts erwartet, der sei auf Filme wie SHADOWLESS SWORD verwiesen. Denn für Myung-se Lee ist die Geschichte nebensächlich. Es ist in diesem Genre seit Jahrzehnten ohnehin die gleiche. So setzt er verschiedene Storyfragmente gleich als bekannt voraus, überspringt Teile der Geschichte oder benutzt Konventionen als Stilübungen in Design und Bildkomposition. Die Kampfszenen inszeniert er als Liebesszenen oder Tanzperformances (was hier dasselbe ist), einmal kommt dazu eine moderne Tangoadaption des Gotan Project zum Einsatz - wohl auch ein Novum im Martial Arts Film.
Unbedingt erwähnt werden sollte noch, dass es sich bei DUELIST auch um eine Komödie handelt. In seiner Hommage an die Pekingoper ist Myung-se Lees Film voll von heiteren Szenen von der Verfolgungsjagd über den unbeholfenen Flirt bis zur Slapstickeinlage. Und glücklicherweise hat dieser Humor nichts mit den linkischen Späßen des Hongkong-Kinos zu tun sondern bleibt stets charmant und augenzwinkernd.
Fazit: Eine einzige große Wundertüte voller erlesener Szenen für Kenner des Genres, die sich eine Geschichte gerne auf zauberhaft neue Art erzählen lassen. | Herr_Kees sah diesen Film im Metropol 2, Stuttgart |           23.07.2006, 01:20 | | |
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Wo bin ich denn gelandet? | Direktlink  | Tja, irgendwie war mir nicht bewußt, worauf ich mich da einlasse. Ich bin davon überzeugt, dass große Cineasten diesen Film lieben werden, da er herrliche Bilder hat, wundervoll Choreographierte Schwerttänze, welche durch die Kombination mit der Peking Oper zu etwas ganz besonderem werden.
Mir persönlich gefiel der Film aber gar nicht, der Humor war absolut nichts für mich, die Geschichte ist so gut wie nicht vorhanden und wirklich interessant fand ich die Hauptcharaktere auch nicht. Da ich mich auf einen Filme wie Shadowless Sword eingestellt hatte war ich ziemlich enttäuscht, falls ihr auf Peking Oper mit merkwürdiger Komik steht, dann ist das aber genau euer Ding. | Vanilla sah diesen Film im Metropol 2, Stuttgart |           23.07.2006, 11:25 | | |
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