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Frostbite (2006)
Schweden-Beisser | Direktlink  | Juhuuu, endlich mal wieder ein Vampir-Film :) Einige Gothics waren da und das Kino war gut gefüllt.
Die Opening-Sequenz war richtig nett und unfreiwillig komisch. Deutsche Soldaten im eisigen Einsatz in der Ukraine mit lustigen Dialekten. Da gab's doch mal endlich was zu lachen am FFF für mich.
Danach verflachte der Schweden-Beisser etwas und man hatte schon Angst, daß er fast im Schnee stecken bleibt. Aber man hat die Rechnung ohne die Hunde gemacht, jaja, Vampir werden ist nicht leicht...besonders, wenn die Hunde anfangen zu sprechen ;) (der Schweiger Felix fand sie auch sehr luschtig *ggg*)
Die Teenie-Party mit den "Vampir werd Pillen" wird gegen Ende des Films so richtig spaßig und ich habe mich schon auf richtig gute Kampf-Splatter-Szenen a la Braindead gefreut, als leider die Kamera wieder weg war.
Viel Situationskomik rettet den mittelmäßigen Vampirfilm und der ein oder andere Effekt war gar nicht so schlecht. Ingesamt kein rausgeschmissenes Geld, aber auch kein Überflieger.
Eine Anmerkung noch zum City Kino München: Es ist schon unglaublich, wie FFF-Besucher leiden müssen, in einem Kino ohne Klimaanlage (gefühlte 35 Grad!), dazu noch ein Vampir-Film im Schnee von Schweden...nie hab ich mir die Mädels aus den Mainstream-Massenkinos mit den Eis am Stiel-Kisten so gewünscht wie an diesem Abend! | DelosOzzy sah diesen Film im City, München |           21.07.2006, 00:30 | | |
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Unterhaltsam | Direktlink  | Ein etwas anderer Vampirfilm, mit einigen witzigen/schrägen Szenen, durchaus unterhaltsam. Etwas verwegen, SS-Schergen in einem Vampirfilm unterzubringen. Aber dieses Mal verschlägt es die Vampire nicht ins sonnige Kalifornien (!), sondern ins dunkle Schweden, wo der nächste Sonnenaufgang erst in einem Monat stattfindet. Praktisch für die Vampire. Das Kostüm des Obervampirs war nicht so beeindruckend. Im großen und ganzen hält sich dieser Vampirfilm auch an die "Regeln", was Licht, Kreuze, Knoblauch angeht. | Michaela sah diesen Film im City, München |           21.07.2006, 10:15 | | |
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Tanz der Vampire | Direktlink  | Bei "Frostbite" habe ich ursprünglich mit einem ambitionierten Fanprojekt, einem semiprofessionellen Film gerechnet.
Die ersten Minuten ließen mich auch zumindest annährend in diesem Glauben, doch im weiteren Verlauf zeigte sich mehr und mehr, dass man es hier mit einem verdammt gut gefilmten und mit exzellenten Spezialeffekten ausgestatteten Kinofilm zu tun hatte. Und genau da liegt auch ein wenig der Knackpunkt dieses netten Vampirfilmchens.
Zu perfekt und glatt inszeniert, kann diese sehr schwedische Horror-Komödie nur bedingt den anvisierten Charme spielen und auf den Zuschauer überspringen lassen.
Zweifellos handelt es sich um einen guten Film, keine Frage, aber ein wenig mehr Mut zum Absurden, zum Trash und zum Splatter hätte "Frostbite" doch sehr gut zu Gesicht gestanden und ihn sicherlich aus der Masse an ähnlich gearteten Filmen hervorgehoben.
So bleibt es eben bei einem glatt polierten Produkt für den Mainstreamzuschauer, das dennoch mit einigen Einsprengseln sehr schwedischen - und damit sich langsam entfaltenden - Humors und ein paar wenigen unverbrauchten Ideen punkten kann und sicherlich seine Fans finden wird - trotz oder vielleicht auch wegen herben Ideenklaus, vor allem in der Endsequenz. | Rohrkrepierer sah diesen Film im Cinecitta' 3, Nürnberg | 29.07.2006, 09:52 | | |
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Herzhafte Skandinavier | Direktlink  | Das war er: mein Partyfilm des Jahres. Spätestens ab der Mitte von "Frostbite" bekommt man in regelmäßigen, immer kürzer werdenden Abständen einen Lacher um die Ohren gehauen, der einen auf dem Boden liegen läßt: sei es dank Situationskomik, herrlicher Dialoge oder schräger Storyeinfälle, hier bleibt kaum ein Auge trocken und man verläßt den Saal mit einem fetten Grinsen auf den Lippen - wenn auch das abrupte Ende einige Sympathiepunkte kostet.
Dabei fängt "Frostbite" eigentlich durchaus ernsthaft an - den unfreiwilligen Humor der schwedisch-deutsch sprechenden SS-Schergen im Vorspann mal außer Acht gelassen. Im Provinzkaff in Lappland, in das Mutter und Tochter gerade gezogen sind, ist nicht nur soeben die schier endlose Polarnacht angebrochen, sondern auch die Zeit ungeklärter Todesfälle, die insbesondere jüngere Einwohner mit seltsamen Bißwunden an der Halsschlagader hinterlassen...
Mysteriös auch wirkt der Oberarzt an Mutters Krankenhaus, der nur eine einzige Komapatientin behandelt - mit geheimnisvollen, rot schimmernden Pillen. Eine solche findet ihren Weg zu einem überdrehten jungen Assistenzarzt, und damit findet dann gleichzeitig der Film endgültig seinen Weg zum Lach-Fest. Dabei sind die wenigsten seiner Witze platt, vielmehr überraschen ständig absurde Situationen und vor allem auch jede Menge feiner, origineller Details auf dem Weg zum Schlachthöhepunkt, der großen Teenieparty. Diese selbst ist dann vielleicht insgesamt nicht so blutig und Vollgas gebend, wie man es sich wünschen könnte. Wobei es hier eine famose Szene gibt, die für alles andere mehr als entschädigt - ich sage nur "Gartenzwerge".
Über das Vampir-Design kann man sich streiten, über die ein wenig schleppenden ersten 30 Minuten des Films vielleicht auch. Was dann aber an frischem Humor geboten wird, zählt zu den Highlights des Festivals und will zwar nichts anderes, als in einem Vampir-Setting einfach nur freudvoll zu unterhalten, tut das aber gnadenlos gut.
Bitte keine herausragende Story, derberen Gore oder ernsthafte Vampirismusatmosphäre erwarten. Stattdessen bereit für eine fröhliche Party sein, dann gibt man "Frostbite" auch 7,5 Punkte und sieht häßliche Vorgarten-Wichte künftig in einem etwas anderen Licht. | Dominic Saxl sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt |           03.08.2006, 04:57 | | |
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