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Black Sheep (2006)
Schaf im Wolfspelz | Direktlink  | Funsplatter ist tot. Man sollte es als Eildepesche an jeden Independent- (freundlich) und Amateurfilmer (realistisch) dieser Erde schicken. Alljährlich nämlich wiederholt sich das Spiel: Eines oder mehrere jener inszenatorisch wie intellektuell schlichten Filmchen schafft es, ein paar Internet-Geeks zu mobilisieren, die nach Sichtung eines Trailers oder auch nur kursorischem Überfliegen von Synopsis oder Titel (»Snakes on a Plane«, anyone?) eine neue Kult-Partygranate entdeckt zu haben glauben und fortan einen Hype anstoßen, der sich viral durch die virtuelle Welt frisst. Hier zumindest ist die Globalisierung des Kinos längst vollzogen – auf Seiten der Rezeption wie der Produktion. Denn mal kommen die Gegenstände dieser verselbständigten Kampagnen aus Australien, mal aus Spanien, mal aus UK oder ganz schlicht den USA, und diesmal eben, wie in den seligen und von der Fan-Crowd nostalgisch verklärten Tagen, als Peter Jackson noch nicht im Sumpf der Selbstüberschätzung ertrunken war, mal wieder Neuseeland. Das Ergebnis ist dann ebenfalls stets das Gleiche: Erwartungsfroh pilgern die Splatterheads ins Kino (d.h. in diesem Fall meist zum Fantasy Filmfest), sehen sich mit einer Melange aus Menschenmatsch und Fäkalwitzen meist nur sehr basal befriedigt und schleichen zwischen Ernüchterung und zwanghaftem Schönreden wieder hinaus. Das wird auch bei Jonathan Kings »Black Sheep« nicht anders sein, denn dieser ist, ebenso wie seine längst vergessenen Vorgänger aus den letzten Jahrgängen (»Undead«, »Mucha Sangre«, »Evil Aliens«, »Hatchet«, und, und, und…) schlicht und einfach richtig schlecht.
Kult als Wille und Vorstellung
Das muss noch nicht einmal an der Grundidee liegen: Mit Conor McMahons »Dead Meat« (2004) und Billy O’Briens »Isolation« (2005) entstanden jüngst gar zwei äußerst gelungene Splatterfilme zu Landwirtschaft und Genmanipulation. Allerdings gingen diese von vornherein in eine ganz andere Richtung und funktionierten eher über die effektive Inszenierung von finster-bedrohlicher Atmosphäre, denn über den zwanghaften Willen zum Kult. Den wird hier höchstens entdecken, wer imstande ist, 90 Minuten lang allein über die Idee blutrünstiger Schafe zu lachen – viel mehr Angebote in Form von Pointen bekommt er hier nämlich, abgesehen von einer Handvoll Furzwitze, nicht. Und dass der Hauptdarsteller aussieht wie Oliver Pocher und ungefähr genauso unlustig ist, macht das Ganze auch nicht unbedingt einfacher. Nein, hier gibt es trotz der niedlichen Werschafe gegen Ende nichts mehr zu retten, nichts zu verteidigen und nichts schönzureden: »Black Sheep« ist vollkommen unnötig und mit einiger Sicherheit der schlechteste Eröffnungsfilm in der Geschichte des Fantasy Filmfests. | Jochen Werner |           24.07.2007, 01:19 | | |
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I am a sheep | Direktlink  | War ja zuerst gar nicht so glücklich über die Auswahl von "Black Sheep" als Eröffnungsfilm, hat mich irgendwie nicht so angesprochen, Splatter und genmanipulierte Schafe. Da aber Eröffnungsfilme eigentlich Pflicht sind, hab ich ihn dann doch angeschaut, und nicht bereut. War ganz witzig, nette special effects, Gore, dass man vor Ekel lachen muss, absurde story und einigermaßen - sofern das bei einem solchen Film möglich ist - konsequent umgesetzt. Die Schauspieler wirkten überzeugend, die Schafe auch. Ein paar nette Reminiszenzen an die guten alten Werwolffilme und eine Szene erinnerte mich sogar an Woody Allen's "Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, ....". Außerdem schöne Landschaftsaufnahmen "what a view".
Fazit: ein netter kleiner Film mit schwarzem Humor, der einen schon mal richtig auf das diesjährige FFF einstimmt - und damit ein würdiger Eröffnungsfilm ist. | Michaela sah diesen Film im Cinema, München |           25.07.2007, 09:37 | | |
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man kann auch *schlechtreden*... | Direktlink  | Bei manchen FFF-Fans, die hier so hochtrabend schreiben, frage ich mich, ob gerade sie nicht im Programm stöbern, bzw. im Internet nach Trailern suchen zu den angekündigten Filmen, oder in einschlägigen Magazinen Artikel finden und LESEN .... (was für mich jedes Jahr bereits einen Großteil an Vorfreude, bzw. Neugier ausmacht) ...
Black Sheep ist FUN-Splatter, als solcher gemacht und angekündigt, und für mich hat ers auch gehalten ... Unterhaltung ... Für mich stellte sich nur die Frage *ist er gut gemacht*? ..und ich muss sagen .. *JA* ....
Gut, es gibt nichts wirklich *Neues* ... bei einigen Szenen hatte man richtiggehende Déja vus... aber Gedärme sehen nun mal immer gleich aus, und Wunden bluten ....
Störend empfand ich nur die zuweilen äußerst wacklig gedrehten Szenen, bei denen sich mir die Frage aufdrängte, ob nun das Geld gefehlt hat, die beabsichtigten Tricks zu realisieren, oder die Phantasie nicht ausreichte sie umzusetzen .....
Wie gesagt, man kann auch alles schlecht reden, ... besonders die Besucher, die bereits vor dem Kino mit Mienen stehen, die grusliger sind, als jeder Film es jemals versprechen kann.... Die Lust einen Film sozialkritisch und intellektuell zu zerpflücken steht vielen schon ins Gesicht geschrieben, aber ob das bei einem Fun-Splatter angebracht ist?? .. Das kommt mir eher vor, wie *nach unten treten* ...
Black Sheep birgt nichts Neues, stimmt ..! Flachwitze gibt es zuhauf, stimmt auch ...! ..aber ich habe mich amüsiert und es gab schon eine Kettensäge .. ^^ ....
Alles in Allem leichte Kost, die mir aber Spaß machte.... und, .. beim Festessen fängt man ja auch nicht mit dem Hauptgang an ... =) ....
Allerdings einen Dank an meine *Vorredner* ... ich hab die ganze Zeit gegrübelt, an wen mich der Typ erinnerte .. ^^ | Elenor sah diesen Film im Cinema, München |           25.07.2007, 11:28 | | |
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Schafe sind harmlos | Direktlink  | Fun Splatter mag ich. Evil Aliens, Bad Taste sowieso, Braindead ist Kult und was ist Black Sheep?
Ja mei.....die Charakter sind in Ordnung und machen Spaß. Der Film soweit auch völlig okay, aber Schafe kommen einfach nicht bedrohlich daher und machen keine Angst....
Ich habs versucht, mehrmals....aber sie sind unbedrohlich....
Als Startfilm für das FFF 2007 untauglich. Vielleicht so für die Midnight Madness geeignet, maximal für die 19.15h Vorstellung, aber als Startfilm leider daneben.
Severance war da eine Klasse besser, Control unterhaltsamer und Pakt der Wölfe ein Juwel.....
Muss man nicht unbedingt sehen, für 5,99 EU würd ich ihn als DVD mitnehmen.
Mähhhhhhhhh
Delosozzy | DelosOzzy sah diesen Film im Cinema, München |           26.07.2007, 00:31 | | |
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Putzig | Direktlink  | Der Film war cool.
Klar Schafe sind jetzt nicht so die potenziellen Killer, aber die Idee ist einfach genial.
Und die Umsetzung find ich sehr gelungen. Ist eben als Komödie aufgezogen, da ist der Spannungsgehalt nicht mehr so hoch, dafür hätte ich des öfteren fast laut losgelacht. Die Szene wo ein Schaf von unten attakiert und das andere scheinbar aus der Luft geflogen kommt, köstlich. ;-)
Die Schauspieler fand ich für so einen Film außergewöhnlich überzeugend und das obwohl die Geschichte jetzt wirklich nix besonderes ist.
Schade dass manche potenziellen Splatterszenen nur angedeutet werden, da ist wohl ein bisschen das Budget ausgegangen. Insgesamt gibts aber noch genügend gory Szenen. Wenn ich da an letztes Jahr, an Severance denke, die hatten ja wohl gar kein Geld für sowas.
Wer Evil Aliens gut fand, und sich für die Idee Schafe als Killer erwärmen kann, wird der Film gefallen, wer sowas wie Tiefgang erwartet sollte lieber fern bleiben | TomDaMaista |           26.07.2007, 01:09 | | |
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Henry had a little lamb | Direktlink  | Tja, das waren wirklich alles andere als niedliche puschelige Lämmchen. Aber der Reihe nach. Zu Anfang sieht man ein paar wunderschöne Landschaftsaufnahmen, weite Hügellandschaften und beschauliche Schafherden. Fast erwartet man, dass ein Hobbit vorbeischaut...
Ein traumatisches Ereignis aus der Vergangenheit (Rückblende) und das Erscheinen von Tierschützern bilden das Gerüst für die Story, die sich recht schnell zum Hauptteil vorarbeitet: schon werden die ersten Zombieschafe geboren, äh nein, gebissen. Von da an reihen sich Flucht-, Kampf- und Beiss-Szenen aneinander, durchsetzt von lustigen und kuriosen Szenen die so einiges auf die Schippe nehmen.
Insgesamt ein netter Film, aber sicher kein Brüller - von Severance oder Evil Aliens weit entfernt, es gab vielleicht zwei Szenen wo richtig laut gelacht wurde. Aber durchaus unterhaltsam, und dass das Englisch manchmal etwas schwer zu verstehen war, hat auch nicht weiter gestört. Schade fand ich, dass der Film sich zu oft auf die zombiefizierten Menschen konzentriert hat, das fand ich nicht so spannend und mir hätten die echten schwarzen Schafe völlig gereicht.
Entgegen anderen Reviewlern fand ich die Schafe wirklich gruselig, der Wolf im Schafspelz nimmt sich dagegen aus wie ein Kuscheltier. Meine persönliche Horror-Szene war allerdings die mit dem kuschligen kleinen Hasen, ich konnte kaum hinsehen... bäh! | misspider sah diesen Film im Metropol 1, Stuttgart |           26.07.2007, 09:17 | | |
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Saudämlich... und noch viel mehr. | Direktlink  | Es gibt Humor. Es gibt Humor. Es gibt Humor. Und es gibt Michael "Bully" Herbig. Nun laufen da draußen eine Menge Leute rum, die diesen Knaben und seine Scherze echt spaßig finden – und ich will es mir bestimmt nicht anmaßen, über deren Geschmack zu urteilen. Aber meiner ist es definitiv NICHT.
Ich habe grundsätzlich ganz und gar nichts gegen Fun-Splatter einzuwenden, im Gegenteil, einige Vertreter dieses Subgenres zählen zu meinen Lieblingen. Aber die bieten dann gemeinhin etwas mehr als Furz-Witze, das Lächerlichmachen von Minderheiten (wenn man Vegetarier und Tierschützer mal als solche bezeichnen möchte), Anspielungen auf das Verhältnis einsamer Bauernjungen zu ihren Schafen und vor allem das (oft slapstickhafte) Ausreizen von Offensichtlichkeiten.
Ja, vermutlich ist es gerade dieser letzte Punkt, der einen Vergleich von "Black Sheep" mit etwa "Braindead" mal eher ganz locker ins Reich der Blasphemie verdammt: Nichts, aber auch GAR nichts in dieser neuseeländischen Pseudokomödie kommt überraschend; jeder einzelne (wie gesagt, oft Slapstick-)Gag wird aufs Ausführlichste angekündigt – oft genug auf die Weise, daß wir gleich zwei oder drei Einstellungen desjenigen Gegenstandes sehen, der gleich im Mittelpunkt einer unfaßbar lustigen Szene stehen wird. Fein, so verpaßt auch wirklich niemand den Einsatz, wenn’s ums Lachen geht – wenn er sich bis dahin nicht schon totgeärgert hat ob der Einfallslosigkeit und Pennälerhaftigkeit des hier dargebotenen, naja, "Humors".
Wie war das? Schafe? Ach ja, die gibt’s auch. Die sind zwar nach spätestens 5 Minuten, bei aller Liebe, als todbringende Bestien NICHT mehr lustig. (Und in irgendeiner Form bedrohlich wirken sie ohnehin nicht eine Sekunde lang.) Aber leider waren wohl die Schafe in den Augen der Macher des Films einfach DER Knaller, da brauchte man sich auch nicht weiter viel ausdenken, heyhey, ist doch Party hier bei uns in der Pampa, und bei jedem bayerischen Schützenfest lacht die Meute auch über weniger als das hier – na komm, außerdem kann man sich doch köstlich amüsieren über die als esoterische Vollspackos dargestellten Tierschützer (gnihihi, und was machen die Ökos dann, wenn sie mit Gewalt konfrontiert werden? Grohohohoho!), über unseren Pocherverschnitt, über die vielen Furzwitze... ach, die hatten wir schon? Naja, dann eben über die... ach komm... hey, da sind total viele krasse Schafe unterwegs! Das isses, echt, komm schon!
... nee. Nicht wirklich. Ich hab es nicht EINMAL geschafft, auch nur zu schmunzeln. Ich hatte mir bis heute im Traum nicht vorstellen können, mal aus dem Eröffnungsfilm eines FFFs vorzeitig gehen zu wollen (hab es dann aber bei einer Zigarettenpause belassen). Ich hab die Mehrheit meiner Mit-Reviewer hier bei f3a noch nie so wenig verstanden wie in diesem Fall.
Aber naja. Geschmäcker sind nun mal verschieden, gerade, wenn es um Humor geht. Humor reimt sich auf Gore, und davon gab es immerhin ein wenig, aber sorry, das rettet diesen MURKS nicht mal ansatzweise. Verdient ihm aber doch den zweiten Punkt (den ersten gibt’s, weil... hmm... das der Eröffnungsfilm war).
Doch im Ernst: "Black Sheep" ist Brechstangenkomik. Bemüht ohne Ende, nicht ein einziges Mal locker, charmant, souverän, überraschend. Hier werden Klischees bedient und lauwarme Witze aufgewärmt, daß es nicht zu glauben ist. Und wenn ich mir die Macher vorstelle, sehe ich Dorfprolls, die jetzt endlich mal so richtig auf die Kirmes-Pauke hauen wollen.
Und wie lautet die bislang ungeschriebene erste, wichtigste der berüchtigten "Regeln zum Überleben eines Dorffestes"? Richtig: FORTBLEIBEN. | Dominic Saxl sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt |           02.08.2007, 01:31 | | |
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Lieber furzende Schafe als blökende Ochsen´... | Direktlink  | Also ich muss mich ja erst mal aufregen... Was erwarten eigentlich Leute, die in einen Film mit menschenfressenden Schafen gehen??? Den neuen Werner Herzog? Nen tiefenpsychologischen Ökothriller mit Botschaft??? Mannomann, die sollen doch zu Hause bleiben, beim Kacken sich schämen und hier nicht miesepetern! Aber nun zum Film: In der Tat derber Humor auf Mittelstufen-Niveau, also genau mein Ding. Schöner Splatter, tolle Effekte und noch richtig Wer(schaf)wolfmäßige Verwandlungsszenen der alten Schule. Ich hab übrigens viel gelacht und war noch nicht mal besoffen, und da war ich nicht mal allein im Kino. Klasse Eröffnungsfilm, der Beste seit langem und auch viel besser als SEVERANCE, hat Bock auf ein gutes FFF gemacht. Volle Punktzahl und allen Nörglern ein Bäääähhhhhhhhh. | Eraserhead sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt |           02.08.2007, 02:10 | | |
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Pocher goes Auenland | Direktlink  | Wieso ist denn Fun-Splatter tot? Wenn ich genau weiß, um welche Art von Film es sich handelt, dann würde ich persönlich wohl lieber gleich auf den Film verzichten als anschließend nur abzunörgeln...
Ich hab den Film gestern in Frankfurt gesehen und muss sagen, dass er mir ganz gut gefallen hat. Klar, die Story ist sehr chaotisch und nicht der Überhammer aber was erwartet man denn bei einer solchen Filmbeschreibung? Den Paten? Dass er an Klassiker wie z.B. BRAINDEAD nicht rankommt, war doch eigentlich fast schon abzusehen, man sollte daher die Messlatte einfach auch nicht zu hoch ansetzen.
Durch die holprige Regiearbeit wirkte der Film leider etwas zu konstruiert, so dass manche Gags nicht ganz so gut gezündet haben. Ab und an gab´s dafür aber immerhin auch mal Szenenapplaus vom Publikum.
Da mir SEVERANCE letztes Jahr als Eröffnungsfilm allerdings einen Tick besser gefallen hat gibt´s von mir noch gute 6,5 Punkte. | LeslieVernon sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt |           02.08.2007, 10:07 | | |
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Eine Muh, eine Mäh, eine... | Direktlink  | ... Heerschar von wilden, abartig bösen Schafen. Ausgerechnet Schafe.
Schafe hatte ich bislang als drollige, putzige, blökende, zutiefst passive und friedliebende Tiere in Erinnerung. Und genau das waren sie auch, sagen wir etwa fünf Minuten lang. Dann folgt ein profitgeiler Schafhirt mit Hilfe einer Mad Scientist den Spuren des Klonschafs Dolly, und wie das dann so ist, wenn man Gottes schöne Schöpfung in der Version 2.0 präsentieren will, geht alles einfach nur fürchterlich schief.
"Black Sheep" versucht noch nicht einmal so zu tun, als ob irgend etwas an diesem Film neu wäre. Er erinnert im Aufbau vielmehr an die klassischen Jack-Arnold-Filmen aus den 50er Jahren - nur halt ohne Wüste. Aber wenn die Herde einmal läuft, holla, da geht die Post ab. Wo die grast, wächst tatsächlich kein Gras mehr.
Taugt nun "Black Sheep" als Eröffnungsfilm? Meine Vorgänger kritisierten unter anderem das Furznivau, die nicht politisch korrekten Witze, das schlechte Timing der Gags, aber auch die dünne Story, die nur wenig Möglichkeit für Abwechslung bietet und ein paar Durchhänger zwischendurch hat.
Über Humor zu urteilen, geschenkt! Das sieht jeder anders. Die Story ist tatsächlich nicht wirklich umfangreich, lenkt aber auch nicht ab und spannend ist es allemal. Sagen wir es mit den Worten aus der Eröffnung "Erwartet bitte nicht intellektuelle Höhenflüge, die kommen später".
Steinigt mich, ich hab mich prima amüsiert, es gab Szenenapplaus zwischendurch und auch Applaus zum Abschluss des Films. Und beim Rausgehen blökten viele Zuschauer ein zufriedenes "Mäh".
Angekündigt wurde außerdem, dass "noch genug Blondinen im Laufe der Woche ins Gras beißen müssen". Hehe... versprochen? | GeorgeKaplan |           09.08.2007, 00:28 | | |
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Määäääh!! | Direktlink  | Was soll ich sagen? Ich fand "Black Sheep" leider ziemlich mies.
Die Grundidee ist klasse, mal was ganz neues, aber die Umsetzung hat mir mal gar nicht gefallen. Viele Szenen sollten lustig sein, sind aber fast schon lächerlich. Der Film nimmt sich eigentlich zu keiner Minute ernst. Da gibt es auch überhaupt nichts dran auszusetzen, um Himmels Willen...
Aber die Geschichte konnte mich einfach nicht packen, für mich gab es eine Aneinanderreihung von Szenen, ein paar davon fast schon unnötig und einige viel zu übertrieben.
Kleine Aufzählung, was mir nicht gefallen hat: Charaktere, Klischees, übertriebene Szenen, schauspielerische Leistungen, ein paar kleine Effekte, ein paar Handlungsstränge... Da kommt leider einiges zusammen, und damit hätte ich nicht gerechnet. Über einige Dinge hätte ich hinwegsehen können, aber der Film hat mir einfach keinen Spaß gemacht. Ich fand das teilweise echt zu viel des Guten.
Vielleicht auch noch ein paar positive Dinge: Bei einer Szene musste ich echt lachen, die Oma im Film fand ich cool und die Schafe waren auch mal nett.
Fazit:
Fun-Splatter? Es gab zwar ein paar heftige Szenen, aber Fun hat mir "Black Sheep" leider wenig bereitet. | Sven sah diesen Film im Cinedom 4, Köln |           09.08.2007, 01:41 | | |
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| Direktlink  | Der Eröffnungsfilm klang schon einmal vielversprechend. Schafe rasten aus und greifen Menschen an. Was will man mehr? Ich ging mit der Erwartung in den Film, ein kurzweiliges, lustiges Geschichtlein zu bekommen. Und genau das traf auch ein. Die Geschichte ist schnell erklärt und will für ihre Handlung auch keinen Preis gewinnen. Umweltschützer klauen aus einem kleinen Genlabor ein Gefäß, in dem sich ein mutierter Schafembryo befindet. Das Glas zerbricht, Minischaf kommt frei und beißt alles, was ihm in die Quere kommt. Schafe werden sauer und die Menschen rennen.
So abgedreht das Ganze klingt, so wird es auch präsentiert. Die Schafe und ihre Angriffe wurden schön in Szene gesetzt und irgendwie muss man sich zu Beginn erst einmal damit anfreunden, dass die Viecher plötzlich böse sind. Aber das ist schnell gemacht.
Was mir an dem Film nicht gefallen hat, ist schwer zu beschreiben. Er hätte lustiger und schneller sein können. Ich hätte gerne mehr gelacht. Und ein wenig zu sehr bezog er sich gegen Ende auch auf die mutierten Schafsmenschen, die ja bereits im Trailer zu sehen waren. Ich hätte mir hier eher die Schafe an sich im Mittelpunkt gewünscht (was was heißen soll, da ich eigentlich auf alles, was mit Mutationen zu tun hat, total abfahre). Schade drum. Aber vermutlich konnte man aus angreifenden Schafen nicht mehr herausholen. Auch ein paar Witze trafen bei mir nicht ins Schwarze, was ich aber nicht wirklich ins Negative werten kann, denn welcher Film schafft es schon, bei einem mit jedem Witz einen Treffer zu landen.
Insgesamt war der Film ein schöner Anfang für das Filmfestival. Er war manchmal recht blutig, nahm sich nicht zu ernst, war abgedreht und vieles passte einfach. Severance letztes Jahr hat mir aber doch ein wenig besser gefallen, wobei man die Filme nicht wirklich miteinander vergleichen kann. Egal. Als lustiger Tierhorrorfilm betrachtet, war Black Sheep gut. Kann man sehen. Übrigens: Ich mag keine Furzwitze. Außer ich mache sie selber. Das wollte ich noch anmerken. | spa sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt |           09.08.2007, 22:55 | | |
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Black Sheep = köstliche Unterhaltung | Direktlink  | Eigentlich bin ich in diesen Film nur aus zwei Gründen reingegangen:
1. Eröffnungsfilm
2. Meine Freunde wollten da rein
Die Story klang hanebüchen, die Bilder sahen billig aus. Erstes Vorurteil: billiger B-Movie.
Im Prinzip war er es auch, aber was ich nicht gedacht hätte, dass er einen enorm hohen Unterhaltungswert hatte. Was habe ich gelacht.
Diese Öko-Tussi hat einem ja beinahe Tränen in die Augen getrieben, und Oliver Pocher in der Hauptrolle fand ich spitze besetzt.
Ich verstehe hier die ganzen Reviews nicht, die den Film so verreißen. Das, was in der Filmbeschreibung stand, hat der Film erfüllt, sogar mit Bravour.
Wenn er auf DVD kommt, schaue ich ihn mir nochmal an.
Deshalb: 10 Punkte!!! | kaylon sah diesen Film im Cinedom 4, Köln |           10.08.2007, 11:04 | | |
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Schafe | Direktlink  | Genres sind immer auf der Suche, sich selbst erhaltend neues präsentieren zu können, so dass kein noch so harmloses Erdenwesen davor sicher sein kann, zum menschenfressenden Special Effect verarbeitet zu werden und was wunderts, dass dieser neuseeländische Film Schafe auserwählt hat, sich durchs Menschenvolk zu fräsen.
Wie es heute so ist sind es Genexperimente, die das Geschehen ins Rollen bringen, so dass einem gebissenen Menschen später auch mal ein Schafsfuß wachsen kann und dergleichen und mehr braucht es dann auch nicht, außer natürlich einer ausnehmend sympathischen Besetzung, wenn auch die männliche Hauptfigur etwas von Oliver Pocher hat, aber das ist zu verzeihen, denn einen Typen mit Schafsphobie zu erleben ist schon ein Hit für sich.
Dazu gesellt die süße Aktivistin Experience und damit fehlt neben dem Splatter und Gore-Gehalt auch nicht die Herzenssache.
Ach, nicht zu vergessen, gewissenlose Geschäftemacher, Experience` idiotischer Partner Grant und eine herzlose Wissenschaftlerin.
So lebt "Black Sheep" von den Tieren, die natürlich grundsätzlich einfach herzig sind, den netten Neuseeländern ( bis auf einige Ausnahmen natürlich ), Schauwerte von Splatter bis grünen Wiesen und der Tatsache, dass sich hier einfach mal niemand so richtig blöde verhält.
Ein sympathischer, unterhaltsamer Film.
So soll es sein. | QuintenQuist sah diesen Film im Cinemaxx 1, Hamburg |           16.08.2007, 10:01 | | |
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Lachst du schon oder määähckerst du noch? | Direktlink  | Zum Film selber werde ich nichts mehr schreiben, Story und schauspielerische Talente wurden hier schon genug zerrissen!
Meine ganz persönliche Meinung zum Film geht nur weit an den meisten hier vorbei, weswegen ich es mir nicht verkneifen kann, hier mal Standpunkt zu beziehen.
Ich habe mich letztes Jahr schon köstlich bei Isolation amüsiert, weswegen für mich gleich feststand, dass ich Black Sheep schauen werde. Von Kühen zu Schafen ist es dann kein großer Schritt mehr!
Und ich muss sagen: für den Start: gute Auflockerung!!!!
Man muss doch für den ersten Film eine gesunde Mitte finden! Nicht zu sehr Kunstfilm, aber auch nicht zu harter Tobak! Und bei Black Sheep konnte, glaube ich, jeder mal lachen! Wir (ich und 5 Freunde) haben teilweise Tränen gelacht und uns köstlich amüsiert!
Ich verstehe nicht, wie so viele von euch auf sämtlichen Kleinigkeiten rumreiten, wenn doch der Unterhaltungsfaktor vom gesamten Film wirklich hoch ist!
Ich meine wer erwartet den bei so einer Beschreibung, einen von der Story her anspruchsvollen Film?
Ich werde diesen Film auch jeden weiterempfehlen, der zu Hause bei einem DVD-Abend mal ordentlich Spaß haben und lachen will!!!
Vielleicht findet er auch seinen Weg in meine DVD-Sammlung. | kachinga sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin |           16.08.2007, 11:46 | | |
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Black Sheep- oder: ich wär`so gerne Peter Jackson... | Direktlink  | ...und bin doch leider nur Dr. Uwe Boll.
Das war ja nun leider gar nichts...
Man weiß gar nicht wo man anfangen soll:
Unsympathische Charaktere, oft an der Grenze zur Karikatur (Stichwort: Umweltaktivistin!), gespielt von teils unterirdischen Darstellern (angefangen von einem Hauptdarsteller, der nicht nur aussieht wie Olli Pocher, sondern auch noch schlechter spielt als dieser schon), eine äußerst dünne Story und miese Dialoge und verkrampfte "Gags" ohne jedes Timing, mäßige bis sehr schlechte Effekte (wenn das hier WETA gewesen sein soll, dann wohl eher deren Hausmeister).
Man merkte dem Film einfach zu jedem Zeitpunkt an, dass hier mit aller Gewalt ein Partyfilm im Stile eines Braindead oder Bad Taste entstehen sollte, nur funktionierte dies nicht einmal ansatzweise, weder als ernsthafter Horrorfilm noch als Horror-Comedy und erst recht nicht als Funsplatter (dafür braucht es wie das Wort schon sagt vor allem eines: FUN!!!)
Alles in allem bleibt eigentlich nur noch der Marketingabteilung von Rosebud zu gratulieren, dass Sie die werbewirksame Idee hatten, dieses lausige Machwerk an prominenter Stelle als Eröffnungsfilm ins Rennen zu schicken. Wäre der Film versteckt im Programm gelaufen, hätte er sicherlich (verdientermaßen) weit weniger Aufsehen und vor allem weit weniger Zuschauer gehabt. So jedoch, mit einem kostenlosem Vorab- Hype ausgestattet, zahlte sich die Verkaufstaktik der Festivalmacher zumindest in Berlin wohl bestens aus. Auch in der Wiederholungsvorführung um 22.30 Uhr war das Haus im großen Saal fast ausverkauft.
Apropos Partyfilm: Nach den ersten Reaktionen der Zuschauer in unserer Vorstellung kann man davon ausgehen, dass die allermeisten Zuschauer nicht etwa mit falschen Vorstellungen gekommen waren, sondern im Gegenteil dem Film vorab noch sehr wohlgesonnen waren, man wollte einfach Spaß haben...
Als sich dieser jedoch nun so gar nicht einstellen wollte, wurde es gegen Ende auch immer ruhiger im Saal.
Ich kann mich eigentlich nicht erinnern, in einem Eröffnungsfilm am Ende jemals eine schlechtere Stimmung erlebt zu haben.
Fazit: Nach (auch bei mir) sehr positiven Erwartungen eine sehr große Enttäuschung und mit Sicherheit einer wenn nicht der schlechteste Eröffnungsfilm aller Zeiten! | MiniMe69 sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin |           18.08.2007, 19:07 | | |
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