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Premonition (2007)
| Direktlink  | Der Grundplot: Ehemann stirbt, ist am nächsten Tag aber wieder putzmunter am Küchentisch, bis Ehefrau bemerkt, dass sie Vorahnungen des kommenden Todes ihres Mannes hat.
Klingt ja durchaus ansprechend, könnte man was daraus machen. Doch ist ein Leben im Konjunktiv ja leider nicht möglich.
Die Bullock völlig unglaubwürdig mit ihrem Dackelblick, den sie doch tatsächlich 90 Minuten durchhält, Julian Mcmahon leider ebenso blutleer, wobei seine Rolle auch wirklich nicht viel mehr hergab.
Handlung? Eine Mischung aus Täglich grüßt das Murmeltier, gepaart mit den Mothman Prophecies. Nur leider beides in schlecht. Handlungsstränge werden angerissen, aber dann auf halbem Wege liegengelassen, billigste versuchte Schockeffekte, die man nicht mal mehr im ZDF-Sonntagsfilmchen sehen würde. Eine miserable Kameraarbeit: Da wechseln sich Zeitraffer, Zeitlupen unmotiviert ab, gerne auch mal sinnlose Einstellungen von schräg oben oder unten. Ist ja Kunst.
Vom Ende ganz zu schweigen, da musste ich laut aufschreien, so schlecht und konstruiert kommt das daher, da möchte man die Leinwand zerreissen. | Tomalak |           29.07.2007, 21:57 | | |
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One Lady Show | Direktlink  | Um auch dem Hollywood-Mainstream-Kino Tribut zu zollen, hat es mich mit gemischten Gefühlen in Premonition verschlagen. Ms. Bullock spielt Ihren Hauptpart engagiert und solide, aber leider auch viel zu routiniert und aalglatt. Der Rest des Ensembles verblasst im Hintergrund vollends. Eine quasi One-Lady-Show. Ähnlich wie schon bei Täglich grüßt das Murmeltier grüßt uns auch hier eine abwechselnd von Couch, Sofa und Bett aufwachende Sandra. Allerdings stellt sie dabei doch schnell fest, daß sie kein Murmeltier ist, sorry kleiner Ausrutscher, sondern quasi eine Zeitreisende, die wild durch den eng begrenzten Zeitraum einer Woche träumerisch vorwärts und rückwärts springt. Hollywood nennt das Premonition. Dabei muß sie allerdings feststellen, daß der Schein der heilen Welt um sie herum nur trügt. Gefahren, Tod und Lügen lauern ebenso in der Vergangenheit wie in der Zukunft. Wird unsere Heldin das Zeitpuzzle lösen können? Doch Vorsicht, wie die filmische Erfahrung lehrt, kann es schon bei feinsten Justierungen in Vergangenheit oder Zukunft zu drastischen Auswirkungen für die Gegenwart kommen. Werden wir also auf unser Hollywood-Happy End diesmal verzichten müssen?
Fazit: Popcorn einpacken, ein wenig miträtseln und eine jung gebliebene Ms Bullock auf Ihren traumatischen Vorahnungs-Trips begleiten. Wobei ich mich auch dabei erwischt habe, mangels Story, sie hin und wieder einfach nur hübsch begafft zu haben, grins. | meiklsan sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt |           07.08.2007, 14:34 | | |
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