Disturbia (2007)
Neighborhood watch | Direktlink  | Starker Beginn, gefolgt von einer leicht konstruiert wirkenden Ausgangssituation, die zunächst noch auf mehr hoffen läßt. Dann versumpft das Ganze aber zu sehr in Teenie-Lovestory-Gefilden, gespickt mit billigen Chills. Grundsätzlich ein unterhaltsamer Film im Highschoolmillieu, was mir dann auch etwas Probleme bereitet hat. Bin zwar noch nicht steinalt, aber die Zielgruppe für den Film dürfte irgendwo zwischen gefühlten 13 bis 18 Jahren liegen. Der Thrilleranteil wird dann nach Schema F heruntergekurbelt und es hat mich überrascht, dass man Disturbia nicht nur an der Spitze des Box Office in USA finden konnte, sondern zudem die Kritiken von einer angenehmen Abwechslung im Genre gesprochen haben. Dem kann ich mich leider nicht anschließen. Ich fühlte mich ein wenig an "Die rabenschwarze Nacht" aka "Fright night" erinnert, der allerdings etwas besser war. | Philmtank sah diesen Film im Cinema, München | |           31.07.2007, 01:27 | | |
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Nicht noch ein Teenie-Film | Direktlink  | Zugegeben, „Disturbia“ unterhält über den größten Teil des Films sehr gut. Ist angenehm zu betrachten, routiniert in Szene gesetzt und vor allem im Finale leidlich spannend erzählt. Auch einige garantierte Lacher gibt es vor allem in den Dialogen zu vermelden, und die Hauptdarsteller sind nicht mal sehr unsympathisch – wenn man ihnen auch ihr gewolltes „Anders als die anderen sein“, ihren behaupteten Nonkonformismus nun nicht eine Sekunde lang abnehmen mag, das hier sind einfach nur drei typische US-Teenies. Aber wenigstens nicht die von der ganz dummen und von sich eingenommenen Sorte.
Tatsächlich wird diesen Film fast jeder irgendwie okay finden, es ist vermutlich einer der größten Konsensfilme des diesjährigen FFF. Aber er ist leider auch absolut nichts weiter als ein Mainstream-Teenie-Thriller, der nicht EINE einzige Überraschung bereithält und sich allen Sehgewohnheiten aalglatt unterordnet.
Über die Story brauchen wir ja ohnehin nicht weiter reden, bekanntermaßen ist „Disturbia“ ein fast Eins-zu-eins-Remake von „Fenster zum Hof“ – in der Erlebniswelt eines Jugendlichen und im modernen Gewand. Hier kommt dann übrigens auch das nervigste Element des Films zu tragen: erzwungenes hip und trendy sein, zumindest, was die Accessoires angeht. Von der X-Box 360 über PSP und iPod bis zu YouTube gibt es hier wohl kein einziges ach wie aktuelles Gadget, das nicht in irgendeiner Form Verwendung oder zumindest Erwähnung findet. In Sachen Product Placement dürfte „Disturbia“ damit schon mal fast uneinholbar weit vorne liegen.
In Sachen Innovation, wie gesagt, nicht. Gut, das braucht man ja auch nicht unbedingt immer, und ich will dem Film seinen Amüsement-Faktor nicht abstreiten. Von einigen kurzen Durchhängern in der Mitte einmal abgesehen, ist er kurzweilig und funktioniert, wie er soll. Absolut professionell unterhaltend. Hollywood eben – also gleichzeitig auch vollkommen leer und morgen garantiert schon wieder vergessen.
Aber heute ist heute, und da macht das dann 6 Punkte. Für die meisten Zuschauer aber sicherlich noch ein paar mehr. | Dominic Saxl sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt | |           04.08.2007, 04:54 | | |
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LaBeouf Bourguignon | Direktlink  | Konnte Shia LaBeouf zuletzt als einziger Sympath im grottigen "Transformers" auftrumpfen, wird er vom Filmstudio nun ordentlich in "Disturbia" gepusht. David Morse als sein Gegenspieler hat einige böse Momente, verausgabt sich aber ansonsten schauspielerisch, ebenso wie sämtliche Nebendarsteller, nicht weiter.
Zur Story: ein mittels elektr. Fußfessel zu Hausarrest verdonnerter Teenager entdeckt beim Spannen, daß sein Nachbar einiges auf dem Kerbholz hat. Was sich nach "Fenster zum Hof" anhört, nimmt auch deutliche Anleihen bei Hitchcock.
Die Zielgruppe ist jedoch um einiges jünger, so daß der Mix aus Thriller und Teenie-Hei-te-tei erstmal nix Gutes erahnen lässt, sich eben diese Mischung beim Betrachten aber als Vorteil bemerkbar macht - sorgt das stetige Schwanken von einem Genre ins andere doch, gleich dem mimischen Wechselspiel des Hauptdarstellers, für ausreichend Kurzweil.
Zwar wird der Zuschauer mittels der gewählten Pop-Musik ziemlich in seinen Gefühlen manipuliert, doch lässt sich dies als Stilmittel noch augenzwinkernd gemeint hinnehmen. Das Product-Placement sowie etliche altbackene Filmzitate, gerade gegen Ende, dürften dem ein oder anderen aber säuerlich aufstossen. Fazit: kein Überflieger, eher amüsanter Mainstream. | kinokoller sah diesen Film im Cinedom 9, Köln | |           25.08.2008, 11:11 | | |
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