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Hallam Foe - This Is My Story (2007)
Was war denn das? | Direktlink  | Was hat denn ein Film wie Hallam Foe auf dem FFF verloren? Wo bleiben denn da Suspense, Thriller, Horror, Splatter oder ähnliches? Solche Fragen könnte man sich vielleicht stellen, wenn man überlegt, wo dieser Film gerade gelaufen ist.
Aber jeder, der Hallam Foe gesehen hat, dürfte sich, dem großen Applaus nach dem Streifen gefolgert, einfach nur gefreut haben, dass wieder einmal ein außergewöhnlicher Film den Weg auf die Leinwand des FFF gefunden hat.
Angekündigt als Märchen à la "Amélie", kann man Hallam Foe als bunte Mischung aus Drama, Komödie und Romanze bezeichnen - mit großartigen Darstellern. Jamie Bell, den man ja bereits aus King Kong oder Dear Wendy kennt, hat sich dabei selbst übertroffen. Die Charakterdarstellung aus einerseits unbeholfener Kindlichkeit und anderseits einer cleveren Art, sich niemals unterkriegen zu lassen, hat er einfach perfekt umgesetzt. Und auch Sophia Mylers brilliert in ihrer Rolle als Doppelgängerin von Hallams toter Mutter. Vom Aussehen hat sie mich allerdings stark an eine Mischung aus Renee Zellweger und Ruth Moschner erinnert ;-)
Inhaltlich wurde das Thema der bösen Schwiegermutter aufgegriffen, die Hallam verdächtigt, seine Mutter ermordet zu haben. Als sich der Vater zu sehr auf die Seite der unterkühlten Nachfolgerin stellt, macht sich Hallam aus dem Staub und fährt nach Edinburgh. Dort trifft er zufällig Kate, die seiner Mutter wie ein Zwilling ähnelt. Mehr wird natürlich nicht verraten!
Die Bilder sowohl aus den Highlands als auch aus Edinburgh sind einfach fantastisch und der Soundtrack (Franz Ferdinand) rundet den Film einfach als perfektes Kino ab. Hoffentlich schafft es der Streifen in die Kinos. | Papa_Schlumpf sah diesen Film im Cinema, München |           02.08.2007, 11:27 | | |
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Junge, bist du groß geworden! | Direktlink  | Billy Elliot, inzwischen fast 18 und mit dem Namen Hallam Foe, hat einen Schlag bei älteren Frauen. Trotz Segelohren kriegt er sowohl die an sich gehasste Stiefmutter als auch die seiner verstorbenen Mutter ähnlich sehende Kollegin rum.
Wer da an Ödipus denkt, liegt ganz richtig, wer nicht, der denkt eben an was Schönes. Alles in allem eine Initiationsgeschichte, eine Geschichte vom Erwachsenwerden, und sicherlich von noch so einigem mehr – das man woanders auch schon mal gesehen hat. Der Film hat seine Momente und ist streckenweise witzig, aber er hat eben auch Phasen, in denen eigentlich mehr als klar ist, was als Nächstes passiert. Tut nicht weh, auch wenn der Film bisweilen provokant sein will, und fordert einen weder visuell noch inhaltlich sehr.
Einzig das Wiedersehen mit Spud aus „Trainspotting“ hat mich doch arg gefreut. Hat er am Ende doch noch einen Job gefunden und das mit den Drogen sein lassen. Na, Gott sei Dank. | Klaus Koenig sah diesen Film im Cinedom 6, Köln |           11.08.2007, 02:50 | | |
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