 |
|
|
The Deaths of Ian Stone (2007)
I see demons | Direktlink  | "Ian" habe ich im Vorfeld intuitiv schon in meine Top Ten eingebaut. Da muss ich wohl nochmal mit meiner inneren Stimme reden, denn das war leider nix. Erinnert der Film erwartungsgemäß an diverse Mystery/Science Fiction-Streifen, wie Jacob's Ladder, Butterfly Effect, Final Destination und letztlich sogar Matrix, dann muss man dazu sagen, leider nicht auf eine gute Art und Weise. Es scheint, als wäre der Regisseur in erster Linie auf Wirkung bedacht gewesen und weniger auf nachvollziehbare Story oder Qualität bei der Umsetzung derselbigen. Unser Ian stirbt ununterbrochen tausend Tode, die mit viel Klimbim inszeniert werden, aber das Ganze macht letztendlich null Sinn und der Film versteht es nicht, die Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. | Philmtank sah diesen Film im Cinema, München |           27.07.2007, 02:24 | | |
|
|
Groundhog Effect, verreckt | Direktlink  | Schade, schade und nochmals schade. Was wie ein grandioser Mix aus „Groundhog Day“ und „Butterfly Effect“ begann, voller Tempo, voller Rätsel und teils bizarrer, teils gruseliger, teils amüsanter Szenen; was wie eine endlich mal wieder interessante Story wirkte... wurde sehr bald zu einem einzigen Ärgernis.
Ian wird von einer finsteren Spukgestalt brutal ermordet und wacht in einem vollkommen anderen Leben auf. Dieses Leben akzeptiert er aber schnell als seines, bis ihm ein mysteriöser Mann mysteriöse Dinge über „sie“ erzählt, die ihn immer und immer wieder umbringen würden, um zu verhindern, daß er sich an eine bestimmte Sache erinnere... und dann wird Ian auch schon wieder ermordet. Wacht in einem neuen Leben auf – und wird wieder ermordet. So geht das eine gewisse Zeit lang, aber relativ schnell – vermutlich einfach viel ZU schnell – begreift der eigentlich eher alles andere als helle wirkende Ian und begreifen wir, was hier passiert und was getan werden muß, um das Böse zu stoppen. Und ab diesem Moment gleitet der Film von Minute zu Minute stärker in Trash-Gefilde ab. Die Story entpuppt sich als unausgegorene, teilweise widerlich kitschige Banalität, die man wunderbar auch bei „Buffy“ und anderen Serien für das High-School-Publikum verorten könnte. Logikfehler und generelle Konstruiertheit gibt es in rauhen Mengen, faszinierende oder auch nur innovative Ideen leider überhaupt keine mehr. Von den Schauspielerleistungen wollen wir gar nicht reden, von den irgendwann vorgeführten Billig-Matrix-Kostümen erst recht nicht.
Ich hätte sehr gerne sehr viel mehr vom Anfangsdrittel gesehen. Wie Ian hier in stets sehr verschiedenen Lebensumständen erwacht, sich in seinen neuen Rollen zurecht findet und einem unausweichlichen, brutalen Ende entgegensteuert... das hat was, ist teilweise bösartig-lustig und bis zu einem gewissen Grad die dunkle Version von „Groundhog Day“, „RetroActive“ und ähnlichen Filmen. Zudem ist man zunächst auch wirklich gespannt auf die Erklärung des Ganzen. Bis dahin wirklich ein klasse Film, ich war schon bereit für Höchstwertungen. Nur kommt jene Erklärung halt zu früh; was dann kommt, ist Gülle und läßt die scheinbare Cleverness der Eröffnung meilenweit hinter sich zurück. Oder besser: über sich. Zumindest storyseitig, ein wenig Action gibt es hier durchaus bis zum Schluß. Aber diese Action ist zu dumm motiviert und dann auch bei weitem nicht brachial genug, um über das Verkümmern der Handlung hinwegzutäuschen.
Dank des grandiosen ersten Teils vergebe ich noch 5 Punkte. Aber spätestens ab der Mitte von „The Deaths of Ian Stone“ sollte man sich auf einen herben Absturz gefaßt machen. Sonst macht man das gleiche wie ich: sich ärgern. | Dominic Saxl sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt |           08.08.2007, 06:11 | | |
|
|
Kindergarten-Mystery im Serienformat. | Direktlink  | Sehr viel verschenktes Potential. Dabei fing alles so viel versprechend an. Auf den Pfaden von THE FACULTY, BUTTERFLY EFFECT und Co. baut THE DEATHS OF IAN STONE ein bedrohliches Szenario auf. Wie Hauptfigur Ian von einem alternativen Leben zum anderen purzelt ist zwar weiß Gott nichts Neues, hat aber durchaus einen gewissen Charme. Überhaupt fühlt sich der Film an, wie einer der vielen Teenager-Mystery-Streifen der 90er. Atmosphärisch recht dicht versucht er sein Verwirrspiel über einen weiten Teil der Spielzeit fortzusetzen. Soweit so gut, tut keinem weh, alles noch solide.
Aber in der zweiten Hälfte bricht der Film schließlich das Schweigen und versaut sich beinahe alles was er vorher aufgebaut hat. Der anfangs noch ziemlich sympathische Ian (gespielt von Mike Vogel – bald im groß umworbenen Abrahams Projekt „Gloverfield“ zu sehen) geht einem schließlich tierisch auf die Nerven. Ebenso Jamie Murray (auch zu sehen in BOTCHED), die mit ihren schauspielerischen Möglichkeiten gegen Ende einfach nur überfordert wirkt. Dario Piana will uns seinen Teen-Horror als dick aufgetragenen Matrix-Abklatsch präsentieren und fällt damit gehörig auf die Schnauze: Dieses ganze Schicksalsgesäusel, diese gestelzten Dialoge über die Macht der Gefühle, die Latexkostüme – Stop! Das geht ja mal gar nicht.
Zumal sich das Ganze für etwa eine Stunde unerträglich fad im Kreis dreht. Die Geschichte ist nicht nur albern – sie hat Kindergarten Niveau. Die Tatsache, das Ian Stone nicht einmal weiß welches der vielen Leben sein eigenes ist und wie lange er sich schon in dieser Schleife befindet – wirft der Film mal ebenso von Board und konzentriert sich lieber auf billige Fantasyelemente und Effekthascherei. Nebenbei wird natürlich auch wieder einmal jeder Hauch von einer inneren Logik über Board geworfen, was aber eher das kleinere Übel darstellt. THE DEATHS OF IAN STONE ist der typische Pilotfilm zu einer der zahlreichen 0815-Mysteryserien, die jedes Jahr in den USA für das Fernsehen produziert werden. Als eigenständiger Film taugt der 90er Aufguss im Gewand einer BUFFY-Doppelfolge aber wenig. So was von versemmelt Herr Piana. | Timo sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt |           08.08.2007, 13:52 | | |
|
|
Och nöö, nicht noch ne Schleife | Direktlink  | Es gibt die böse Variante von "Groundhog Day" schon, sie heißt "Butterfly-Effect". Und es gibt auch die gelungene Variante von Ich-sehe-Dämonen-die-du-nicht-siehst, sie heißt "They".
Schlechte Voraussetzungen für die Existenzberechtigung dieses Film. Nichts spräche gegen einen gelungenen Neuaufguss, eine Variante, irgendwas neues, aber was sollte das hier? Spätestens nach einem Drittel war ja klar, worums ging, und auch wenn der Film weiter zügig erzählt wird, ändert das nichts daran, dass er immer das gleiche erzählt.
Gut, schauen wir halt ein wenig den ziemlich überflüssigen Schleifen zu und warten, ob noch was kommt.
Ja, Jamie Murray in rotem Latexkostüm.
Mädel, du wirst mir langsam verdammt sympathisch.
Hab ich sonst irgendetwas erwähnenswertes vergessen? | GeorgeKaplan sah diesen Film im Cinedom 9, Köln |           12.08.2007, 23:05 | | |
|
|
Kurzweiliger Spaß | Direktlink  | Zeitschleifefilme sind mir eigentlich immer sehr sympathisch, so auch dieser hier. Er handelt von Ian Stone, der fast täglich getötet wird und sich daraufhin jeden Tag in einem neuen Leben wieder findet. Dieses Szenario ist auch weitestgehend spannend genug um den Zuschauer bei der Stange zu halten, obwohl er insgesamt gesehen inhaltlich nicht wirklich viel hergeben konnte. Es ist ein spannender, kurzweiliger Film, der durchaus zu unterhalten vermag, aber noch einiges fehlt um in höhere Sphären zu gelangen. Ich hatte meinen Spaß, auch wenn ich meine, dass man den Hauptdarsteller in Zukunft wohl nicht mehr für Hauptrollen besetzen sollte (und wie ich sehe hat er die in Cloverfield). | FFFler sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt |           14.08.2007, 16:48 | | |
|
|
| Alle Bewertungen im Überblick: |
|---|
| sploink |           | | | Philmtank |           | Review zeigen | | DelosOzzy |           | Review zeigen | | Michaela |           | | | Yvie |           | | | asta |           | | | bioskop |           | | | Bloodline |           | | | Mamo1860 |           | | | Benjamin Marquardt |           | | | filmfuchs |           | | | Mercy-Sky |           | | | Felix Schweiger |           | | | Floxice |           | | | Epiphanie |           | | | spa |           | | | Dominic Saxl |           | Review zeigen | | LeslieVernon |           | | | Eraserhead |           | Review zeigen | | Zwerg-im-Bikini |           | | | Martin Hein |           | | | KOEK |           | | | Timo |           | Review zeigen | | Buscemi |           | | | Lari-Fari |           | | | Mathias Martin |           | | | Acrylamid |           | | | Wishbringer |           | | | GeorgeKaplan |           | Review zeigen | | FFFler |           | Review zeigen | | moonsafari |           | | | Case |           | | | Darrel |           | | | Torsten Ketelsen |           | | | AmbassadorOfEarth |           | | | MarkusHenke |           | | | kalle |           | | | Christian |           | | | Tweek |           | | | Jessica |           | | | Herr_Kees |           | | | Fonzie |           | | | Volker Bartheld |           | Review zeigen |
|
|
Deinen Review über The Deaths of Ian Stone (2007) hinzufügen! Zu den Filminfos
Weitere Informationen (externe Links)
| Unterstütze f3a.net durch einen Kauf bei unseren Partnern | |  |  | | amazon.de | Jetzt nur € 14,95 |
Preise werden täglich aktualisiert. Markierte Preise sind seit dem letzten Aufruf dieser Seite ↓ gesunken oder ↑ gestiegen. |
|
|
| |
|